★★★★★
k.A.
12.06.2026
ean-shopping.de
Ein sehr packendes und emotionales Buch, das die dunkle Seite menschlicher Trauer sehr intensiv darstellt. Die Geschichte ist fesselnd, auch wenn der Schluss einige tiefe Gefühle hinterlässt.
Ein unglaublich gutes Buch, das ich definitiv noch häufiger zur Hand nehmen werde (sobald ich mir auch noch die Print-Ausgabe zugelegt habe).Zunächst eine unbedingte Trigger-Warnung an jeden, der sich mit düsteren Gedanke trägt: Das Buch ist aufrüttelnd, kein Feel-Good-Roman und auf keinen Fall etwas, zum zwischendurch schmökern.Die Themen Suizid und kontroverse Ideen darüber, was mit Selbstmördern nach ihrem Tod geschieht, sind nichts für jedermann.Dem Leser seine Vision einer ganz eigenen abgrundtief bösartigen Zwischenwelt für Selbstmörder zu zeigen, ist Elias Witherow brilliant gelungen.Für all jene, die sich in Büchern gern gelegentlich in bitterböse, düstere, von Gewalt durchdrungene Welten vertiefen möchten, ist es eine 100 %-ige Empfehlung.Auch für jeden, der zugleich starke wie verletzliche Charaktäre mit seelischen Abgründen liebt, die nicht nur, wie Rambo, durchs Dickicht pflügen, sondern immer wieder auch ihre eigenen Taten - im Leben, wie im Tod - kritisch hinterfragen, ist es ein ungemein spannendes Werk.Jene, die verzweifelt genug sind, ihrem Leben ein Ende setzen - nicht nur einen Hilferuf aussenden - zu wollen, wird dieses Schreckensszenario zwar vermutlich nicht von ihrem Vorhaben abbringen können.Doch wer dieses Buch gelesen hat, ahnt zumindest, was im schlimmsten Fall möglicherweise auf ihn warten könnte.Auch mich haben so manche Passagen stark getrigger.Dennoch war es für mich eine sehr spannende, bewegende, intensive Reise und eine wunderbar frische (wenn auch alles andere als fröhliche) Story, die mich nach mehr Geschichten von Elias Witherow verlangen lässt.Vielen Danke dem FESTA-Verlag für ein weiteres mutiges, kontroverses Werk, an das sich wahrscheinlich kaum ein anderer Verlag wagen würde.
Ein sehr spannendes, empfehlenswertes Buch.Sicherlich eher eine Nische, da der Grad der Gewaltdarstellung für viele zu hoch/zu explizit sein dürfte.Es gelingt dem Autor hervorragend, eine bedrückende und beängstigende Stimmung zu schaffen, die einen beim Lesen regelrecht in den Bann ziehen und einen regelmäßig schaudern lassen. Auch bei den beschriebenen Gewaltexzessen gelingt es dem Autor, diese sehr bildhaft zu transportieren.Für 5 Sterne hat es leider nicht ganz ausgereicht, die Gründe folgen (Achtung SPOILER):Für mich war das erste Drittel des Buches klar das Highlight. Insbesondere die Passage, in welcher der Hauptprotagonist in die Hände von "Dung" fällt, hat sich bei mir eingebrannt. Ich kann mich an kein anderes Buch erinnern, bei dem ich den Schmerz und die pure Verzweiflung des Protagonisten so deutlich gespürt habe.-Nach "Dung" wird es meiner Ansicht nach leider etwas zu leicht für Nick. Er metzelt sich mehr oder weniger durch die gesamte schwarze Farm ohne einer wirklich ernsthaften (die Wächter ausgenommen) Gefahr ausgesetzt zu sein.Hier bleibt das Gefühl von Angst und Verzweiflung sehr schnell auf der Strecke. Dem Buch hätten sicherlich 1-2 weitere Passagen ala "Dung" gut getan.So wirkt die Handlung des Buches, ab dem Tod von "Ryder" im Tempel, stellenweise etwas einfallslos.-Auch "Das Schwein" hätte für mich so nicht sein müssen. Letztlich ist es das Oberhaupt der schwarzen Farm - aber es löst leider nicht einmal im Ansatz die Gefühle aus, die der Name "Dung" in einem weckt.-Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, dass ich jedem Horror-Fan durchaus empfehlen kann. Sollte mir ein weiteres Buch des Autors in die Hände fallen, werde ich es auf jeden Fall lesen.