1. Kurzer historischer ?berblick über die Kochbuchliteratur
Dass Ernährung und Gesundheit lediglich zwei Seiten einer Medaille sind, verrät bereits die Tatsache, dass in Kochbüchern von Rezepten die Rede ist. Denn tatsächlich geht dieses Genre aus der medizinischen Literatur der Antike hervor. Heilkunst und Ernährung gingen Hand in Hand weswegen ?rzte im antiken Griechenland nicht nur Rezepte für Medikamente, sondern auch für eine diätetische Kost ausstellten.
2. Eine Auswahl verschiedener Kategorien und Genres
Die ältesten Kochbücher stammen angeblich aus dem Orient. Von einem römischen Kochbuch mit dem Titel De re coquinaria hei?t es, dass es noch im Mittelalter als Rezeptsammlung hoch im Kurs stand. Ob gelernte Köche oder erfahrene Hausmütter im deutschsprachigen Raum entwickelte sich die Kochbuchliteratur recht unterschiedlich. So war schon im 17.Jahrhundert ähnlich wie heute der Einfluss der französischen und italienischen Küche unübersehbar.
3. Vom Selberbacken und anderen sü?en Träumen
Im 19.Jahrhundert änderte sich mit den steigenden Auflagen auch das Erscheinungsbild Immer mehr Illustrationen machten das Kochbuch zu einem begehrten Begleiter im Haushalt. Im 20.Jahrhundert waren noch bis in die 1960er-Jahre hinein Ausgaben charakteristisch, die über die traditionelle Hausfrauenrolle vermarktet wurden. Inzwischen hast Du die Qual der Wahl Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Kochbüchern, die vor allem reichlich bebildert sind.
4. Kochbücher für die Fantasie und Kreativität von Kindern
In Dortmund kannst Du sogar ein Kochbuchmuseum besuchen. Die Sammlung mit etwa 13.000Titeln wird von Kulturwissenschaftlern und Köchen gleicherma?en zu Rate gezogen. Darunter findet sich auch der Nachlass von Henriette Davidis, eine der bekanntesten deutschen Kochbuchautorinnen. Ihr Praktisches Kochbuch wurde von Generation zu Generation weitergereicht.