Stelzen rituelle, zweckmäßige und vergnügliche Verwendung
Das Laufen auf den langen Holzstöcken ist eine besondere Herausforderung für die ganze Familie. Die wackelige Angelegenheit bedarf etwas Koordination und vor allem Geduld und ist am Ende viel einfacher als anfangs vermutet. Kinder sind wahre Meister im Ausprobieren. Durch häufige Wiederholungen erlernen sie schnell, was im Erwachsenenalter oft viel länger dauert. So kann auch der Sohnemann dem Papa durchaus nützliche Tipps geben.
Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Kinder
Stelzenlaufen diente nicht immer und überall der ausschließlichen Belustigung. In einigen Regionen der Welt wurden die Holzstangen dringend benötigt, um sumpfige Landschaften und überschwemmte Gebiete zu überqueren. Französische Hirten beispielsweise nutzten die Stangen zur Bewachung ihres Viehs und auch Briefträger der Region meisterten scheinbar unüberbrückbare Zustellungen mit Stelzen.
Vielfältige Modelle zum Ausprobieren
In einigen Ländern Afrikas waren sie Bestandteil ritueller Zeremonien und mancherorts der Gebrauch der Laufhilfen den Kindern untersagt. Auf dem europäischen Kontinent gehörte das Stelzenlaufen sehr wahrscheinlich schon zur Volksbelustigung im Mittelalter. Noch heute laufen Gaukler und Clowns zum Spa? und Vergnügen der Menge auf den Stecken.
Fazit
Neben dem Spa? in extralangen Hosen umherzulaufen, hat das Gehen auf Holzstangen einen praktischen Nebeneffekt - die Schulung der Koordination. In den letzten Jahrzehnten wurde mehrfach festgestellt, dass Kinder ihren eigenen Körper nicht mehr ausreichend wahrnehmen und auf bestimmte Sachverhalte abstimmen können. Dies kann zum Teil Auswirkungen auf die kognitive Leistung im Schulalter und darüber hinaus haben. Die Vorteile der Holzstangen liegen dementsprechend auf oder besser in der Hand