Verschiedene Medientypen und deren Unterschiede
Immer wenn es darum geht, gro?e Datenmengen für lange Zeit zu archivieren, reichen übliche Speichermedien wie USB-Sticks oder CDs/DVDs nicht aus. Selbst herkömmliche Festplatten kommen aufgrund ihrer begrenzten Lebensdauer nicht in Frage. Streamer und Tape Librarys bieten hier eine adäquate Lösung. Denn Magnetbänder oder spezielle Festplatten halten mehrere Jahrzehnte und haben gro?e Kapazitäten. Wie jedoch sieht die Datensicherung genau aus und welche Punkte gibt es beim Kauf einer Streamer und Tape Library zu beachten
Spezielle Bauformen, die Einsatzgebiete sowie Anbindungen von Streamer und Tape Library
Weit verbreitet sind LTO Streamer. Diese Technik basiert auf Magnetbändern als Wechselmedium. Laufwerke und Kassetten lassen sich oft zu Tape Librarys kombinieren. Kleine Geräte, die nur ein Laufwerk haben, nennen sich Autoloader. Gro?e Tape Librarys können schnell die Ma?e von Server-Schränken übersteigen. Das hängt ganz von der Anzahl der Laufwerke und den vorhandenen Einschüben ab.
Fazit
Komplett automatisch bewegt sich im Inneren ein Roboterarm, der die Kassetten anhand von Strichcode-Aufklebern identifiziert. Die jeweiligen Kassetten führt er dann einem bestimmten Laufwerk zu. Diese Art der Sicherung erweist sich vor allem bei einer gro?en Menge an Daten als günstig, da die Abläufe automatisch passieren und die Tapes nicht manuell zu wechseln sind. Diese Geräte kommen dann zum Einsatz, wenn sehr viele Daten zu archivieren sind, wie es beispielsweise bei Behörden der Fall ist.
Bauart
Für die Aufzeichnung von professionellen Audiodaten entwickelt, haben sich DATRecorder aufgrund ihrer zuverlässigen Arbeitsweise ebenso im Bereich der Datensicherung etabliert. DATStreamer greifen ebenfalls auf das DAT-Format zurück. Bänder, die für die Datensicherung gedacht sind, können im Gegensatz zu Audio-Tapes in sämtlichen Laufwerken zum Einsatz kommen.