beide werke entstanden nahezu parallel im sommer 1888, in einer sehr melancholisch, grüblerischen phase des komponisten und sind somit in gewisser form "verbunden".dem dirigenten nelsons liegt tschaikowsky sehr nahe - war er doch jener komponist der schon in der früheseten jugend die seele des letten ansprach. so meint nelsons: "tschaikowsky will jeden einzelnen von uns direkt erreichen, so dass wir an seinem leben teilhaben, an seinen mühen, seiner freude, seiner traurigkeit, an seiner persönlichkeit."und diese befindlichkeiten kann man in dieser ausgezeichneten aufnahme alle eindringlich vernehmen!insbesondere die hier verewigte 5. symphonie lässt einen analytisch und emotional ins werk versinken. die tempi sind treffsicher gewählt! die aufnahme ist je nach stelle sanft, berührend, atmend, transparent, mitreißend und intensiv!bei der vielzahl an veröffentlichungen ein besonderes juwel!