★★★★★
k.A.
01.07.2026
ean-shopping.de
Der Roman ist thematisch sehr ansprechend und behandelt wichtige Themen, aber die Umsetzung der Geschichte könnte etwas flüssiger sein. Insgesamt ist es ein solides Buch, das man lesen kann.
Wow, auf was für einen tollen Roadtrip durch Kananda hat mich hier die Autorin mitgenommen. Aber garnicht so die Reise durchs Land steht hier im Vordergrund, sondern das Kennenlernen über sich selbst und die Selbstfindung.Die Protagonistin Peyton ist 17 Jahre jung und hat Jahre des Mobbings hinter sich. Und das letzte Jahr an der neuen Schule hat sie sich leider mit den falschen Leuten angefreundet. Aber Peyton ist mutig. Auch wenn es erstmal wie weglaufen aussieht, macht sie sich alleine auf in ein fremdes Land. Sogar ein fremder Kontinent ist es. Von England nach Kanada. Mit einem Rucksack voller Klamotten, einem Skizzenblock und ihrem ersparten Geld. Im ersten Hostel findet sie gleich eine Gruppe junger Menschen, die auch einen Roadtrip machen und so kommt es das sie sich alle zusammenschließen und zusammen reisen. Und hier beginnt eine wirklich tolle Erfahrung, nicht nur für Peyton sondern auch für uns Leser.Die Beschreibung der Umgebung war so traumhaft, das ich sofort Bilder im Kopf hatte. Die Station die die Reisenden besucht haben waren einfach toll beschrieben. Ich habe mich so richtig in das Land verliebt.Die Geschichte wechselt sich mit der Gegenwart und der Vergangenheit ab, so das wir Leser Peyton richtig kennenlernen und verstehen. Die Jahre voller Mobbing und Einsamkeit. Und das Gefühl, man muss sich verstellen um dazu zugehören.Die Autorin hat hier eine sehr emotionale Geschichte geschrieben, die ich mit Tränen in den Augen beendet habe. Für mich war es ein emotionales Finale.Ein Jugendbuch was ich gerne und Begeisterung weiterempfehle.
Wow. Ein Roman, der von vorne bis hinten stimmig ist. Ich habe ihn VERSCHLUNGEN! Eines dieser Bücher, die für Jugendliche UND Erwachsene interessant sind. Absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Coming-of-Age lesen (ich bin z.B. 31 Jahre alt und als Deutschlehrerin sehr streng in meinem Urteil :))Peyton wurde in der Schule gemobbt und ist dann an falsche Freunde geraten, bis sie nach Kanada ausreißt und langsam lernt, was echte Freunde sind. Ihr Charakter ist dabei so stimmig, jede Szene entsteht so logisch daraus, dass ich verstehen konnte, wie Mobbing Menschen verändert. Dieses schöne Reiseabenteuer mit Rückblicken in eine schwierige Jugend hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen.P.S.: Die deutsche Übersetzung fand ich nicht so toll (Neben sehr denglischen Ausdrücken waren einige, die nur in Deutschland regional gebräuchlich sind und einige ungelenke Sätze, dazu ein paar kleinere, vom Lektorat übersehene Rechtschreibfehler... Aber da kann der Roman nix dafür und die meisten Leser werden es nicht bemerken)
Titel: "Die beste Zeit ist am Ende der Welt"Autorin: Sara BarnardVerlag: ArctisPreis: 19,00 €Seitenanzahl: 400 SeitenInhalt:Nachdem in ihrem Leben alles gründlich schiefgelaufen ist, steigt die siebzehnjährige Peyton kurzerhand in ein Flugzeug nach Vancouver. Allein. Im Gepäck: jede Menge Verzweiflung, schlechte Erinnerungen und ihr Skizzenbuch. Sie ist fest entschlossen, allem zu entkommen. Dem Mobbing, der Einsamkeit, der Person, zu der sie geworden ist. Es dauert eine Weile, doch eine bunt zusammengewürfelte Truppe Backpacker hilft Peyton dabei, wieder Vertrauen zu fassen. Bei einem gemeinsamen Roadtrip quer durch Kanadas atemberaubende Landschaft erlebt sie ein unvergessliches Abenteuer und entdeckt, dass es wahre Freundschaft vielleicht doch gibt.Meinung:Das Cover finde ich persönlich super spannend. Es passt unheimlich gut zu der Geschichte und alleine deswegen gefällt es mir auch sehr. Ich finde es toll, wie fiel man darauf entdecken kann und das es in gewisser Weise auch zum Träumen einlädt. Ich für meinen Teil wünsche mir nämlich jedes Mal, wenn ich es sehe selbst an diesem Ort sitzen zu können.Peyton ist hier die Person um die sich im Grunde alles dreht. Sie ist gerade einmal siebzehn und scheint einfach nicht zufrieden zu sein und beschließt somit zu gehen. Einfach Weg von ihrem Leben mit dem College und ihren Freunden. So geht es für sie nach Kanada, völlig allein. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie Peyton sich fühlt und warum sie gehen musste, vor allem war ich aber beeindruckt davon, dass sie vollkommen alleine gegangen ist. In meinen Augen war sie einfach unglaublich mutig.Die Entwicklung von Peyton in diesem Buch war einfach nur toll mit zu verfolgen. Sie lernt immer mehr ihre Vergangenheit zu akzeptieren und schmiedet Pläne für die Zukunft. Sie findet Freunde und dadurch Menschen von denen sie weiß, dass sie ihnen wichtig ist und denen sie vertrauen kann. Es war schön zu sehen, wie sie so viele neue Menschen kennenlernt, die sie auf die eine oder andere Weise prägen und wie Peyton dabei über sich selbst hinaus wächst.Somit fand ich auch die Nebencharaktere in dem Buch einfach nur großartig. Jede der Personen, die sie auf ihrem Weg zu sich selbst und durch Kanada kennengelernt hat, hat auf eine gewisse Weise dazu beigetragen, dass Peyton sich weiterentwickelt und für mich dafür gesorgt, dass die Geschichte noch besser ist. Ebenfalls hat sich ganz langsam eine kleine Liebesgeschichte entwickelt, die nicht im Vordergrund stand, aber die Geschichte für mich in gewisser Weise noch einmal abrunden konnte.Vor allem habe ich aber auch den Roadtrip geliebt. Es war so schön davon zu lesen, dass ich sogar ab und zu selbst das Gefühl bekommen habe einfach meine Sachen zu packen und einen Roadtrip zu starten. Allerdings würde ich diesen wahrscheinlich auch gerne in Kanada machen, denn durch dieses Buch habe ich mich nur einmal mehr in dieses Land verliebt.Was mich am meisten an dem Buch begeistern konnte, war aber wahrscheinlich trotzdem die Tiefe und Emotionalität der Geschichte. Peyton hat einfach viel über sich selbst gelernt und dabei auch zu sich selbst gefunden. Sie hat viel über Freundschaft gelernt und es war toll dabei zu zu sehen, wie sie vertrauen zu anderen Menschen fasst. Aber auch ihre Vergangenheit war etwas, dass der Geschichte etwas sehr ergreifendes gegeben hat und einen einen besseren Einblick geben konnte, wer Peyton überhaupt ist.Das Buch spielt so allerdings nicht nur im hier und jetzt. Es gibt Kapitel, die die Geschichte von "Davor" erzählen und mir geholfen haben Peyton besser zu verstehen. Sie haben aber auch dafür gesorgt, dass ich sehr mit ihr mitgefühlt habe. Sie hatte es nicht leicht und die Charaktere in den Kapiteln, waren auch nicht unbedingt meine Lieblinge. Trotzdem fand ich es gut, dass auch diese Seite ihres Lebens so gezeigt wurde und man damit besser verstehen konnte, warum Peyton der Mensch ist, der sie ist.Der Schreibstil von Sara Barnard konnte mich so auch von der ersten Seite in den Bann ziehen. Die Geschichte steckt voller Humor, ernster Themen, ein bisschen Liebe und wie es ist einfach seinem Leben zu entfliehen. Auch die Flashbacks von Peytons Vergangenheit fand ich gut in die Geschichte eingearbeitet. Normalerweise bin ich so kein Fan von Zeitsprüngen, aber bei diesem Buch hat es sehr gut zur Geschichte gepasst und konnte auch dafür sorgen, dass man die Handlungen aus dem Hier und Jetzt besser versteht. Es war ein tolles Leseabenteuer, dass dafür gesorgt hat das ich mich auf mehr von Sara Barnard freue. Ich kann euch das Buch wirklich sehr ans Herz legen.