★★★★★
k.A.
14.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist absolut faszinierend und liefert einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt der Hirnchirurgie und des menschlichen Denkens. Ich war begeistert von der Art und Weise, wie komplexe medizinische und philosophische Themen so anschaulich dargestellt werden.
★★★★★
k.A.
14.05.2026
ean-shopping.de
Ein faszinierendes und sehr tiefgründiges Buch, das viel über die komplexe Welt des Hirnchirurgies und die damit verbundenen Gedanken vermittelt. Es ist sehr anregend, allerdings finde ich die Darstellung einiger medizinischer Details etwas zu detailliert.
★★★★★
k.A.
14.05.2026
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Fesselnd!
Henry Marsh ist Neurochirurg, ein bekannter dazu, und hat in seinem vorliegenden Buch in ungewöhnlicher Weise über seinen Berufsweg und die langjährigen Erfahrungen, die er als Chefarzt gemacht hat, ausführlich berichtet.Dabei geht es um die Medizin, um die Bürokratie des englischen Gesundheitswesens und um die Hoffnungen und Zweifel von Arzt und Patient.Nach frühen Umwegen bei der Berufsfindung hat er sich zum Facharzt für Neurochirurgie ausbilden lassen. Er genießt in England hohes Ansehen auf seinem Fachgebiet.In verschiedenen Kapiteln werden Hirnerkrankungen unterschiedlichster Genese und Formen mit ebenso vielfältigen Folgen abgehandelt.Seine Arbeit ist schwer und auch für die praktizierenden Ärzte, wie er versichert, zuweilen unerträglich. Geht es doch immer um schwerstkranke Menschen, deren Weiterleben oder Sterben von dem Grad der Erkrankung und vom Können des Chirurgen abhängt.Seine Leidenschaft für das Handwerk, das für die Feinarbeit als Hirnchirurg unabdingbar ist, macht ihn zum Könner auf seinem Gebiet.Dass man als Neurochirurg einerseits Distanz zum Kranken bewahren muss, um nicht im Mitleid unterzugehen, und sich andererseits doch mitmenschlich und empathisch dem Kranken und seinen Angehörigen zuwenden muss, macht er in seinen Aufzeichnungen sehr deutlich.Er hat die Gabe, sich klug und einfühlsam zu verhalten. Das bemerkt man, wenn er über Gespräche mit Kranken und Angehörigen berichtet.Eigenreflexionen und die Einschätzung gegenüber eigenen und den Fehlern anderer bieten ein hohes Maß an Selbstkritik. Henry Marsh ist im wahrsten Sinne des Wortes ein mitfühlender und nachdenklicher Mensch.Man liest den Bericht über den Klinikalltag mit seinen bürokratischen Anforderungen und den medizinischen Herausforderungen teilweise mit hohem Interesse, teilweise mit Grauen immer aber mit großer Aufmerksamkeit.Bei den Möglichkeiten der Heilung verweist H.Marsh auf die dem Arzt gesetzten Grenzen. Der Grat zwischen Leben und Tod wird gerade in diesem Bericht überdeutlich. Zuweilen ist Nichthandeln menschlicher als Handeln, wenn sicheres Siechtum oder nur qualvolle Lebensverlängerung zu erwarten ist.Die menschlichen, medizinischen und wissenschaftlichen Komponenten in seinem Handeln und seinem inneren Kampf um den richtigen Weg bilden den Grundtenor in seinem beruflichen Lebensrückblick. Das macht das Buch anrührend und nimmt den Leser auf ganz eigene Weise mit.
...was ich aber verstehen kann.Marsh beschreibt selbst, daß man als Chirurg von Emotionen Abstand nehmen muss, weil man den Job sonst nicht lange macht. Er schildert die Erlebnisse zu Beginn des Buches trotzdem sehr eindrücklich - und genau das sind die Momente, von denen ich gerne mehr erfahren hätte.Ohne Zweifel: "Um Leben und Tod" ist ein fesselndes Buch, das einem Einblicke in eine sonst verschlossene Welt gewährt. Man sieht Dinge aus der Nähe, bei denen man sich manchmal denkt, ob es gut war, sie zu sehen - Dinge, die für einen Hirnchirurgen Alltag sind. Der Zwiespalt aus Handwerk, Schicksal, Bürokratie, Privatleben ist so anschaulich geschildert, daß man das Buch nicht weglegen kann. Gewürzt mit Ironie und auch der fast schon charmanten leichten Überheblichkeit des Chefarztes ab und an, machen das Buch zu einem Leseerlebnis.Nichtsdestotrotz hätte ich mir manchmal weniger Beschwerde über die englische Gesundheitsbehörde (unglaubliche Zustände - aber in JEDEM Kapitel muss das nicht sein) und mehr persönliches gewünscht, denn darin lag für mich die Faszination. Das ist aber mein persönlicher Geschmack und tut dem Buch als Ganzem keinen Abbruch.FAZIT:Ein beeindruckendes Buch über ein Thema, über das man sonst nicht viel erfährt - und wahrscheinlich auch einfach nur ehrlich, manche Distanz nicht aufgeben zu wollen.