★★★★★
k.A.
28.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist absolut faszinierend und vermittelt eine unglaublich spannende Geschichte über Katastrophen und den Klimawandel von der Antike bis heute. Ich habe die gesamte Lektüre mit großem Interesse verfolgt und bin begeistert von der Tiefe der Darstellung.
★★★★★
k.A.
28.05.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet einen interessanten Überblick über die Geschichte von Katastrophen und dem Klimawandel, allerdings ist die Darstellung teilweise sehr theoretisch und könnte für Laien etwas zu dicht sein. Dennoch lohnt es sich für alle, die sich für dieses Thema interessieren, einen Einblick zu geben.
Eigentlich bin ich kein großer Sachbuchleser. Ich lese sehr viel, dann aber, um "runterzukommen" und mich unterhalten zu lassen. Dieses Buch würde ich fast als Entertainment-Doku bezeichnen. Trotz des brisanten Themas, gelingt es mich zu unterhalten.An wen richtet sich das Buch? Nicht an unbelehrbare Klimawandelleugner oder -skeptiker, aber auch nicht an Leser, die sich auf der anderen Seite des Extrems befinden. Es ist eher für diejenigen unter uns, denen das ganze Thema mit zu viel Hektik, Panik und religiösem Eifer angegangen wird.Ich kann natürlich nur für mich sprechen, denke aber, dass es auch anderen so geht. Tag für Tag wird man mit Infos beider Seiten zugepflastert, die allzu offensichtlich ein blanker Unsinn sind. Und aus diesem Wust von Unsinn, soll man sich dann die Goldkörnchen rauspicken? Das überfordert jeden! Mir stieß bisher immer auf, dass in der Regel nur die letzten Dekaden abgebildet werden. Wir sprechen aber vom Erdklima und müssen auch die entsprechenden Zeiträume betrachten. Dazu ist dieses Buch bestens geeignet. Der Autor beschreibt Wetterphänomene und Klimaänderungen über einen langen Zeitraum. Dabei wertet er es nicht. Der Leser darf sich selbst seine Gedanken machen. Es sind sozusagen weiterführende Informationen, die nicht schaden, wenn man die Klimadiskussion auf einen pragmatischen Level heben will.Genau dieser pragmatische Ansatz würde uns hierzulande wirklich gut tun, denn alles was ich sehe ist unüberlegte Hektik. Dabei brauchen wir uns nicht zu verstecken. Deutschland reduziert seinen CO2-Ausstoß kontinuierlich und das seit den siebziger Jahren. Heute sind wir, mit Gesamtdeutschland, wieder auf dem Level der BRD von 1958. Für ein hochindustriealisiertes Land, in einer kalten Gegend, das schon 28 seiner 35 Atommeiler stillgelegt hat, schlagen wir uns verdammt gut, auch wenn noch viel zu tun ist. Höre ich die Vokabel "Klimawandel", sehe ich sofort Greta vor mir, die böse kuckt. Der Jungen Dame würde die Lektüre auch nicht schaden.Was habe ich für mich herausgezogen?Erstens: Der Mensch wird sicher nicht zum ersten mal mit einem Klimawandel konfrontiert.Zweitens: Alle Voraussagen, ob positiv oder negativ, sind ein großer Unsinn, denn man kann rein gar nichts voraussagen.Drittes: Wir tun gut daran, unseren CO2-Ausstoß unter Kontrolle zu bekommen.Viertens: Ein großer Vulkanausbruch, eine Veränderung der Sonnenfleckenaktivität oder eine Verschiebung der Erdbahn und wir würden uns wünschen, noch mehr CO2 abgelassen zu haben. Natürlich kann es auch genau in die andere Richtung gehen.Interessant ist, dass wärmere Phasen immer mit einer positiven Entwicklung einhergegangen sind, was problemlos nachprüfbar ist. Diese Botschaft werden natürlich einige in den falschen Hals bekommen. Insgesammt hätte ich mir einen strikteren, roten faden gewünscht.Viel zum Nachdenken.Eine Sache muss ich doch noch ansprechen. Der Autor, ein Historiker, spekuliert darüber, dass die grichischen Schiffe bei Salamis, von Sklaven gerudert wurden. Hausaufgaben nicht gemacht! Rudersklaven in der Antike sind ein Ben-Hur-Hollywoodmythos. das war ein Phänomen des Mittelalters. Den Sturm auf die Bastille hat er übrigens nicht falsch datiert, wie ein anderer Rezensent behauptet. Der hat nur nicht richtig gelesen.