★★★★★
k.A.
07.08.2026
ean-shopping.de
Das Buch kam in einem ordentlichen Zustand an. Der Einband hat keine sichtbaren Mängel und die Seiten wirken unbeschädigt. Die Verpackung war intakt und die Lieferung erfolgte ohne Beschädigungen. Die Buchausführung ist in Ordnung für die weitere Nutzung.
★★★★★
Sandra von Siebenthal
19.03.2024
amazon.de
Nachdem Franz Hohler vor 30 Jahren seinen ersten Gedichtband veröffentlichte mit dem Titel Vierzig vorbei, wendet er sich nun – aus gegebenem Anlass wohl – dem Thema zu, welches in der Prosa-Literatur eher ein Tabu ist: dem Älterwerden. Die Dichter befassen sich mehr damit.Ob gereimt oder in lyrischer Prosa, immer bringt bringt Hohler die Dinge auf den Punkt. Die Verse erscheinen, als ob sie ihm einfach aus der Feder geflossen wären, so locker und leicht lesen sie sich, lassen sie sich laut vorlesen. Mal schaut Franz Hohler genau hin, nennt die Dinge beim Namen, mal verpackt er sie in Bilder, die dem so gern gemiedenen Thema Würde und Schönheit geben. Da wirbeln sie braun und vertrocknet über die Dächer drehen sich tanzend […]Zwar ist das Bild des welkenden Blattes nicht neu, viele Dichter haben es verwendet, um das Alter zu beschreiben, trotzdem wirkt es nicht verbraucht oder zu herkömmlich. Eine wunderbare Melancholie zieht sich durch die Gedichte, nicht ohne dabei den Witz zu vergessen. Fragen werden gestellt und geschaut, was sein könnte, hätte sein können und noch ist. Das alles passiert in verschiedenen Sprachen: Deutsch, Französisch, Mundart, Englisch und sogar Altgriechisch – Ein wunderbares Potpourri.Fazit:Melancholie nicht ohne Heiterkeit, offengelegte und auf den Punkt gebrachte Einsichten zum Älterwerden, Tiefgang in Versform – ein wunderbares Buch. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
Angie*Literaturgarten
19.03.2024
amazon.de
MEINE MEINUNG:Der Anblick des schlichten, handlichen Gedichtbandes, das Cover in dezenten Farben gehalten und mit dem Titel Alt? beruhigt sofort und führt den Leser sanft in dieses heikle Thema Älterwerden, Altsein ein. Aber ist es überhaupt heikel? Ich denke NEIN! Franz Hohler zeigt in seinen sehr einfühlsamen, prägnanten Gedichten auf , dass aller unser Leben der Veränderung unterliegt. Verschiedene Perspektiven des Lebens schildert er in ruhiger Beobachtung und erzeugt durch wenige Worte sehr viele bunte Bilder und Gedanken. Es ist eine lebenskluge, ruhige Gelassenheit , die seine Gedichte so ausserordentlich schön, liebenswert und lesenswert machen. Sie lesen sich wie ein Reigen über die Welt, beinhalten menschliche Beziehungen zueinander, Achtsamkeit gegenüber der Natur, persönliche Alltagsbeobachtungen, vergebene Chancen. Er spielt mit Worten auf eine leise und kluge Weise, vergisst aber das Heute und Jetzt nie und erinnert den Leser daran, jeden Moment seiner Zeit zu nutzen. Ein Bekenntnis zum *Carpe Diem*. Seinen unverkennbaren Humor kann man auch auf der Rückseite des Buches lesen.ZITAT: Achtung! Wenn du das Alter betrittst setz den Helm auf es herrscht Steinschlaggefahr.
Hier findet sich eine sehr kurze Zusammenstellungen von Worten und Gedanken, manche zynisch, manche witzig, andere weise oder nachdenklich stimmend. Um das Alter geht es immer wieder, die Veränderungen, das Vergehen. Aber weniger in Form von Naturbetrachtungen, wie das in der Welt der Gedichte ja oft der Fall ist. Nein, es sind sehr lebensnahe, ja ich möchte sagen moderne oder zeitgemäße Anmerkungen, die von unserem heutigen Lebensstil sprechen. Sie haben mir gut gefallen, weil sie doch so keck waren, wenn ich auch das ein oder andere Gedicht in Schwitzerdütsch oder gar Englisch, Französisch oder Griechisch dann doch nicht entziffern konnte. So weltgewandt bin ich nicht.