★★★★★
k.A.
05.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Hörbuch ist sehr fesselnd und bringt die griechischen Sagen auf eine spannende Weise näher, allerdings empfand ich die Erzählweise für sehr junge Kinder als etwas zu langsam.
★★★★★
k.A.
05.06.2026
ean-shopping.de
Super!
★★★★★
Aaron Oberlerchner
18.07.2023
amazon.de
Meine Kinder lieben die Geschichten und die Bilder! Ein ganz tolles Vorlesebuch, das ich als Dreifachpapa nur empfehlen kann!
Gekauft habe ich dieses Buch 2007, inzwischen ist 2015 - und es steht immer noch im Regal für "aktuelle" Bücher.Dies hat bei uns kaum ein anderes Buch geschafft, alleine das spricht schon für die Aktualität der Geschichten und für die Qualität der (Nach-)erzählung.Dimiter Inkiow ist damit etwas gelungen, was nur selten passiert:Er hat hier ein kleines Kunstwerk geschaffen, welches über viele Altersstufen genug interessanten Stoff bietet. Selbst für Erwachsene ist das Buch noch interessant, wenn man sich nicht gleich dem Klassiker Gustav Schwab ("Sagen des klassischen Altertums" etc.) zuwenden möchte.Das Buch besteht aus 125 Seiten und beinhalten 20 Geschichten aus der griechischen Mythologie. Die Geschichte umfassen 5 - 12 Seiten, im Schnitt sind es ca. 6 - 7 Seiten pro Geschichte.Aus der Masse der Sagen wurden meist die bekanntesten ausgewählt, einige für mich gänzlich unbekannte waren dann aber einfach auch spannend genug.Inhaltlich bleibt Inkiow nah am Original. Das hat aber zwangsläufig auch zur Folge, dass grausame Taten oder furchtbare Ereignisse nicht "verstümmelt" werden, sondern auch so erzählt werden. Trotzdem schafft er es, eine kindgerechte Sprache zu benutzen.Zudem wird er nie von sich aus belehrend, sondern läßt die Geschichten für sich wirken.Jede Geschichte ist äußerst liebevoll untermalt. Die Zeichnungen sind absolut auf den Punkt gebracht und die Charaktere der "Darsteller" werden sehr gut herausgearbeitet. Selbst "gruseligen" Gestalten sieht man ihre Eigenschaften an, aber sie wirken nie wirklich angsteinflösend.Das Buch ist zudem gut gebunden, auch nach den acht Jahren in Benutzung ist es immer noch gut in Schuss. Die Blätter greifen sich gut, sind aus relativ dickem Material und damit kann man sie auch Kindern, die manchmal etwas rabiat umblättern, in die Hand geben.Ich bin davon überzeugt, dass das starke geschichtliche Interesse (v.a. Alte Geschichte) meines Kindes (inzwischen im Teenie-Alter) ihren Ursprung u.a. auch in diesem Buch hat.Erzählt werden folgende Sagen:- Die Entstehung der griechischen Götterwelt- Der Rat der Götter- Daidalos, der Einfallsreiche- Ein Labyrinth für den Minotaurus- Theseus und der Faden der Ariadne- Daidalos und Ikaros- Sisyphos- Kadmos- Ares und Aphrodite- Semele und Dionysos- König Midas- Achilles und die Reise nach Troia- Hades, der Gott der toten Seelen- Hades und Persephone- Demeter und Persephone- Zeus und die Bestrafung der Urmenschen- Poseidon- Nyx, die Göttin der Nacht- Artemis, die Göttin der Jagd- Eos, die Göttin der Morgenröte
Seit mein Mann unseren 5-jährigen Zwillingen die Sage von Perseus und Andromeda erzählt hatte, war vor allem bei einer unserer Töchter das Interesse fürs klassische Altertum geweckt. So sind wir zu dem Buch von Dimitir Inkiow, der uns schon von den Klara-Geschichten gut bekannt war, gekommen. Das Buch ist allein haptisch schon ein tolles Erlebnis, die Illustrationen sind liebevoll, wenn auch eher an die Sehgewohnheiten der Kinder angepasst, als künstlerisch. Das Buch gibt einen guten Einstieg in die Sagenwelt des Altertums und frischt auch bei den vorlesenden Erwachsenen vergessene Erinnerungen wieder auf. Das Verhältnis von Text zu Bild ist für unsere Töchter genau richtig, die Sprache so gewählt, dass sie den Geschichten gut folgen können. Unseren Mädchen hat es viel Spaß gemacht, auf dem Globus nach den Orten aus den Sagen zu suchen, sich Bilder von den beschriebenen Helden, sowie von Ausgrabungsstätten der beschriebenen Orte anzuschauen. Allerdings geht es wirklich ziemlich heiß her in den Geschichten und sie sind (zum Glück) nicht angeblich kindgerecht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Das hat aber auch zur Folge, dass sie für unsere Kinder teilweise noch zu gruselig und grausam waren, da des Öfteren auch die positive Auflösung, die man z.B. von den Grimmschen Volksmärchen kennt, fehlt. So stirbt Ikarus tatsächlich unwiederruflich, die von Medusa verwandelten Menschen bleiben Stein, Sysyphos muss ewig für seinen Hochmut bezahlen und Minotauros ist ein gruseliges Wesen. Daher würde ich das Buch, das mir ansonsten wirklich gut gefällt, erst für eine ältere Zielgruppe (ab 7 Jahren) empfehlen.