★★★★★
k.A.
22.07.2026
ean-shopping.de
Die Geschichte ist unterhaltsam, aber die Ähnlichkeit zwischen den Katzen und die Charakterunterschiede könnten verbessert werden.
Dieses praktische Taschenbuch enthält zwei spannende Romane von Andrea Schacht.„Spionin im Kurbad“ spielt im Sommer 1872 im mondänen Kurort Bad Ems an der Lahn. Hier lebt die Streunerkatze Sina mit ihren Katzenkindern von der Mäusejagd und von Beutezügen in Gasthöfen und Hotels. Bei einem dieser Beutezüge lernt sie die junge Adelige Altea von Lilienstern kennen, die ihre Mutter Hermine während ihrer Kur begleitet. Außerdem begegnet Sina dem Kartäuserkater Bouchon, der mit dem Freiherrn von Ponchet und dessen Neffen Vincent in Bad Ems verweilt.Weil Altea Sina und ihren Kindern heimlich Futter zusteckt, schließt sich Sina Altea an. Deshalb bekommt die Katze auch mit, dass in den Baderäumen im Kurpark ein toter Mann gefunden wird. Sina bemerkt einen bittersüßen Geruch an ihm. Nun belauscht Sina die Menschen, wenn sie von diesem Ereignis erzählen und beobachtet ihr Verhalten. Neugierig geworden, erkundet Sina auch die Hotelzimmer der beobachteten Menschen, hält Augen und Ohren offen und schnüffelt nach dem verdächtigen bittersüßen Geruch. Bouchon hilft ihr bei ihren Nachforschungen…Dieser Roman lässt sich zwei Genres zuordnen: Er ist gleichzeitig Krimi und Katzenroman, denn das Geschehen wird ausschließlich aus der Perspektive der Katze Sina dargestellt. „Spionin im Kurbad“ ist spannend, einfühlsam und humorvoll erzählt. Ich empfehle diesen Roman allen Katzenfans, Liebhabern von Kriminalromanen und natürlich den Freunden der Romane von Angela Schacht!„Pantoufle – Ein Kater zur See“ beginnt in der französischen Bretagne im Jahr 1890, denn Janed und Pantoufle finden am Strand ein Medaillon mit einem Datum von 1877 und Janed meint, das sei jetzt dreizehn Jahre her. Janed Kernevé lebt mit ihrem Kater Pantoufle in einem Haus direkt an der Küste der Bretagne und arbeitet in einer Fischkonservenfabrik. Ein Sturm zerstört das Haus, Janed und Pantoufle können sich retten, werden aber getrennt. Erst einige Tage später treffen sie einander am Strand wieder und finden das Medaillon. Weil der Sturm auch die Fabrik zerstört hat, benötigt Janed eine neue Arbeitsstelle. Sie und Pantoufle fahren nach Brest mit der Eisenbahn und treffen hier die drei Fischer Malo, Brieg und Telo, die in Brest als Matrosen auf einem Dampfer angeheuert haben. Sie überzeugen Janed davon nach Amerika auszuwandern und ein Fischrestaurant zu eröffnen.Das Postschiff „Boston Lady“ fährt nach New York, Malo, Brieg und Telo gehen als Matrosen an Bord, Janed und Pantoufle als blinde Passagiere.Als Passagiere der Ersten Klasse reisen der Operntenor Enrico Granvoce und die reiche Adèle Robichon mit ihrer Siamkatze Lili. Diese lernt Pantoufle kennen, als er auf der Flucht vor einigen Kindern in Adèles Kabine flüchtet. Leider findet Pantoufle den Rückweg zur Auswandererunterkunft nicht und wird von dem pensionierten Clown Pippin Alexandrejew zu Janed zurückgebracht. Pippin reist mit seiner Löwin Maha Rishmi zu seiner Tochter in New York.Nachts erkundet Pantoufle das Schiff und kommt auch in die Kommandobrücke, auf der der Erste Offizier Ron Cado Wache hält, aber eingeschlafen ist. Pantoufle bemerkt, dass das Schiff auf einen Fischkutter zufährt und weckt Ron gerade noch rechtzeitig auf...Am nächsten Tag geht Janed mit Pantoufle in den Maschinenraum des Dampfers, weil der Kater die Löschsandkiste dort als Katzentoilette benutzt. Janed wird hier von dem Maschinisten Jock belästigt. Pippin kommt hinzu und kann Janed befreien.Von Lili erfährt Pantoufle, dass Adèle eine glühende Verehrerin des Opernsängers Granvoce ist. Sie reist ihm hinterher, schreibt ihm ständig Briefe und stellt ihm an Bord des Dampfers nach. Adèle macht sich an Bord unbeliebt, als sie Pantoufle über die Reling wirft und Janed ihm hinterher springt…Der Tenor Granvoce muss pünktlich am 13. Mai in New York eintreffen, denn er tritt an diesem Tag in der Metropolitan Opera auf. Doch irgendjemand will das verhindern und füllt eine ätzende Chemikalie in Granvoces Sprühflakon und Sand in die Ölkanne für die Maschinen. Es gibt einen Saboteur an Bord…Dieser Roman lässt sich zwei Genres zuordnen: Er ist gleichzeitig Krimi und Katzenroman, denn das Geschehen wird ausschließlich aus der Perspektive der Katze Pantoufle dargestellt. „Pantoufle – Ein Kater zur See“ ist spannend, einfühlsam und humorvoll erzählt. Ich empfehle diesen Roman allen Katzenfans, Liebhabern von Kriminalromanen und natürlich den Freunden der Romane von Angela Schacht!