★★★★★
Karen Grace Holmsgaard
05.07.2024
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Jenny, die Tochter des holländischen Großmarkthändlers, genannt „der Fruchtkönig“, steht zwischen zwei Männern: hier der schöne Ferdinand von Freudenstein, da der bodenständige Dennis Krause. Ferdinand, der Jenny unbedingt heiraten will, stürzt nach seinem Junggesellenabschied unter unklaren Umständen von der Langen Brücke in Köpenick. Dennis meldet sich auf der Polizeiwache und will unbedingt Hauptkommissar Karl Sander sprechen, der seit einem Jahr im Ruhestand ist...Worum geht es hier wirklich?Das ist hier die große Frage, denn außer ein paar Anhaltspunkten gibt es nicht viel.Aber das muss nicht so bleiben, denn Karl Sander, eigentlich im Ruhestand, ist mit von der Partie. Er kann es halt nicht lassen und das ist nachvollziehbar. Schließlich hat er Marie und möchte nicht zum alten Eisen gehören.Aber ein junger Mann, der nicht gerade helle ist und dann so große Fische? Na, ich weiß nicht…Und bei einem Toten bleibt es nicht, sonst wäre ja auch alles Banane.Berlin ist wirklich kein ungefährliches Pflaster, soviel steht fest.Schließlich werden erst Jenny und dann ihr Vater entführt.Das sieht alles nach einer ganz großen Nummer aus. Da geht es um mehr als Bergpfirsiche und Flugmangos, soviel ist sicher.Während des Lesens fühlte ich mich sowohl in der Großmarkthalle in Moabit, als auch in Köpenick wohl, ich konnte gut mit diesem Krimi mitgehen, er las sich weg und ich habe diesen Kauf nicht bereut.Obwohl alle Handlungen verständlich sind, fehlt es diesem Krimi nicht an Spannung, das ist Fakt.Worum es geht und wer hinter der ganzen Sache steckt, das müsst Ihr allerdings selbst herausfinden.Karen Grace Holmsgaard
Karl Sander, ehemaliger Hauptkommissar, seit einem Jahr im Ruhestand und seine Lebensgefährtin, die Gerichtsmedizinerin Marie Dregger, sitzen auf dem Balkon der gemeinsamen Wohnung und planen einen Sonntagsausflug mit dem Rad, als es klingelt. Zwei Kollegen stehen vor der Tür und bitten Karl, mit ihnen aufs Kommissariat zu kommen.Ein Todesfall mit noch ungeklärter Ursache und ein junger Mann, der nur mit Karl Sander sprechen und ein Geständnis ablegen will. Mehr Fakten gibt es noch nicht.Aber schon bald ist der Tote identifiziert. Es ist der Schwiegersohn in spe des Großmarkthändlers aus Moabit Luuk van Straaten, genannt „der Fruchtkönig“.War es ein Unfall nach dem gestrigen Junggesellenabschied, der den jungen Bräutigam auf das Geländer der Brücke führte oder hat jemand kräftig nachgeholfen?Als erst Jenny, die Tochter des „Fruchtkönigs“ und kurz darauf er selbst entführt werden, verdichten sich ganz neue Verdachtsmomente.Auch dieser vierte Köpenick Krimi von Ernst Michael Schwarz, um den ehemaligen Hauptkommissar Karl Sander und seine Kollegen, gewürzt mit viel Spannung und mehr als unerwarteten Wendungen, hat es in sich. Obwohl die Großmarkthalle in Moabit eine wichtige Rolle in den Ermittlungen spielt, Köpenick ist und bleibt das Herzstück des Geschehens und den Lesern der ersten drei Krimis wohlbekannte Örtlichkeiten vermitteln das Gefühl, einbezogen zu sein, sich auszukennen und hier wieder ganz nah dabei zu sein.Astrid Leutholf
Meine Meinung:Für uns der beste Köpenick-Krimi. Beim Lesen wird man die Fänge des Geschehen gezogen und kann nicht sagen, was besser gefällt. Die Recherchen von Ernst Michael Schwarz, dem Autor, sind wieder mal überzeugend. Er bringt seinen Kommissar Karl Sander gekonnt ins Spiel. Für den Leser ist klar: Das ist unser Mann! Spannend und wieder mit der trocknen Würze Humor ist der Krimi, dem Autor wunderbar aus der Feder gesprungen. Die Protagonisten sind super gewählt und platziert. Jede Phase ist durchdacht und nachvollziehbar. So sieht gute Unterhaltung aus.