- Stellenweise wörtlich stark aufgebläht und umständlich formuliert- Anfangs häufiges und eher unkommentiertes Aneinanderreihen von Zitaten von Schütz (eingeschränkter sprachlicher Zugang)- KEINE Empfehlung oder bloße Äußerung zu möglicher Referenzaufnahme- Gar keine (nicht einmal eine kurze) Erläuterung der Biographie von Schütz- Übertragung des Widmungstextes in "modernes" Deutsch fehlt (die Vorrede wurde allerdings "übersetzt")- Keine Auswahl der Motetten, dadurch werden die 29 Stücke allesamt in bloßer Knappheit eher nur beschrieben. Der Kürze ist auch verschuldet, dass hier nicht wirklich Aspekte in der Interpretation genannt werden, die nicht offensichtlich sind.- Keine Erläuterung der Schütz-Rezeption in der DDR bzw. Deutsch-Deutscher Vergleich der Rezeptionsgeschichte, was wirklich schade ist, wenn man sich die aktuelle starke Berücksichtigung von Schütz in Mitteldeutschland vergegenwärtigt.