Die elfte Auflage des "Brockhaus in einem Band" umfasst etwas mehr als 1000 Seiten und 55.000 Stichwörter, die in einem optisch ansprechenden zweispaltigen Layout so ziemlich das beste herausholen, was in diesem Format möglich ist. Allein, am Ende des Tages sucht man nach Einsatzmöglichkeiten. Die Texte sind zu kurz, weiterführende Angaben sind aus Gründen der Platzersparnis nicht enthalten. Der Einbände ist auch nicht das Leichtgewicht, das man mitnehmen könnte. Es bleibt der Schreibtisch oder das Bücherregal. Gegen ein schnelles "define:Begriff" in der Suchmaschine seiner Wahl oder den Griff zu einem "richtigen" Lexikon kommt dieser Brockhaus nicht an - von dem Aktualitätsproblem ganz zu schweigen. Zu oft ertappt man sich beim Schmökern bei einzelnen Begriffen bei dem Gedanken "soviel hätte ich auch noch gewusst". Letztlich ist und bleibt dieser Einbänder das beste, was in dieser Größenordnung zu erreichen ist.