★★★★★
k.A.
19.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine wahrhaft faszinierende Reise durch die tiefgründige Lebensgeschichte von Tenzin Lahkpa und die Suche nach Erleuchtung, die mich tief berührt hat. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für tiefe spirituelle Geschichten interessiert.
Eine hervorragendes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.Dieses Buch gibt sehr interessante Einblicke in den (tibetischen) Buddhismus, die die meisten Leser so wahrscheinlich nicht für möglich gehalten hätten. Als buddhistischer Mönch findet Tenzin nicht die erhoffte Erfüllung und Erleuchtung. Als ihm Jesus Christus zweimal im Traum erscheint und er seine Tuberkulose-Erkrankung nach dem Gebet seines christlichen Arztes wider Erwarten überlebt, wendet er sich dem Christentum zu und findet dort seine geistliche Heimat.Das Buch lässt sich sehr gut lesen, und ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt. Gut gefallen haben mir die relativ kurzen Kapitel, der leicht verständliche Schreibstil und vor allem die ungewöhnlich gute Übersetzung. Ich kann mich nicht entsinnen, schon einmal ein übersetztes Buch gelesen zu haben, dass sich so flüssig lesen lässt und keinen einzigen grammatikalischen und orthographischen Fehler enthält. An dieser Stelle ein großes Lob an den Übersetzer und den Korrekturleser.
Tenzin Lahkpa wächst in einem armen Dorf in Tibet auf. Von klein an ist die Religion ein großer Teil seines Lebens. Er beobachtet, wie sich vor allem seine Mutter den vielen buddhistischen Riten hingibt. Das schützt sie aber nicht vor einem gewalttätigen Mann.Tenzin leidet mit seiner Mutter und er bekommt erste Zweifel an einer Religion, die seine Mutter nicht schützen kann. Als er fünfzehn ist, sind seine Jugendträume jäh zu Ende. Unvermittelt erfährt er, dass sein Weg schon lange feststeht. Er soll buddhistischer Mönch werden. Er will seine Freiheit nicht aufgeben, aber er kann seiner Mutter diesen Wunsch unmöglich abschlagen.Viele Aspekte des Klosterlebens gefallen ihm. Er strebt danach die Wahrheit zu erkennen. Seine Sehnsucht nach Erleuchtung führt ihn schließlich von einem Kloster zum nächsten, immer auf der Suche nach mehr Erkenntnis. Nach einer langen, lebensgefährlichen Reise findet er sich beim Dalai-Lama wieder, der in Indien im Exil lebt. Trotz der Weisheit seines religiösen Führers, findet Tenzin auch hier nicht die ersehnte Erleuchtung.Er hört immer mal wieder von Jesus, aber alle seine Fragen werden sofort abgeblockt. So gerne die buddhistischen Mönche alle Gottheiten verehren, der Name Jesus darf noch nicht einmal erwähnt werden. Dadurch wächst Tenzins Neugier. Zu gern wüsste er mehr über diesen geheimnisvollen Gott.Zurück in seiner Heimat verändert eine Krankheit und eine wichtige Begegnung sein ganzes Leben. Aber er weiß, sollte er Jesus nachfolgen, kann das ihn alles kosten.Dieser Bericht wurde mühsam aus Aufzeichnungen und Interviews in verschiedenen Sprachen zusammengestellt. Die Geschichte ist einmalig, denn nicht oft erzählt ein buddhistischer Mönch von seinem Erleben im Kloster. Neben der Suche nach Weisheit, verbirgt das Kloster nämlich auch düstere Geheimnisse.Im größten Teil des Buchs erzählt Tenzin von seinem Leben als Buddhist. Das gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in eine unbekannte Seite dieser Religion. Ob es um seine Kindheit und den ersten Erfahrungen mit der Religion geht, um seine Zeit im Kloster, oder um die tibetischen Aufstände gegen die chinesische Regierung, immer wird so davon berichtet, wie Tenzin es in dieser Phase seines Lebens erlebt.Über seine Bekehrung zu Jesus und dem Leben als Christ erfährt der Leser nicht sehr viel, aber dieses Wenige ist sehr berührend und überzeugend. Während es bei seiner Suche als Mönch um Diskussionen und Theorien geht, alles mit dem vergeblichen Ziel der Erleuchtung, ist er schnell von der Wahrheit der Bibel überzeugt. Es geschieht wenig Weltbewegendes um seinen radikalen Wandel herbeizuführen, aber er ist sich schnell sicher, dass seine langwierige Suche endlich vorbei ist. Auch die quälende Frage, was nach dem Tod geschieht, ist nun für ihn geklärt.Fazit: Dieser einmalige Bericht lässt den Leser den tibetischen Buddhismus miterleben und zeigt, wie es den Tibetern unter der Führung Chinas geht. Von einer Station zur nächsten, folgt der Leser Tenzin auf seiner Suche nach Erleuchtung, bis er schließlich bei Jesus Frieden findet. Ein bewegendes Zeugnis und sehr zu empfehlen!
Eine berührende Geschichte. Die buddhistischen Mönche haben sich völlig unbuddhistisch verhalten. Buddha lehrt die Gewaltlosigkeit und die Suche nach der eigenen Wahrheit. Und die buddhistischen Mönche haben versucht den Autor totzuschlagen, als er ihre Wahrheit infrage stellte. Es gibt solche Fehlentwicklungen in allen Religionen. Wir müssen sie überwinden. Wir müssen konsequent unseren Weg der Wahrheit, des Friedens und der Liebe gehen. Die Wahrheit ist es, dass die Erleuchtung der tiefere Sinn des Lebens ist. Und alle Religionen können Wege zur Erleuchtung sein. Es gibt viele Wege zur Erleuchtung. Ein Weg ist der Weg der Meditation. Ein anderer Weg ist der Weg der Liebe. Ein dritter Weg ist der Weg der Gnade. Nach meiner Erfahrung ist es am besten alle drei Wege zusammen zu gehen. Erleuchtung entsteht durch Gedankenruhe. Im Christentum heißt es Gott ist in der Stille zu finden. Erleuchtung entsteht durch umfassende Liebe. Im Christentum heißt es, dass der Doppelweg der Liebe zu Gott und allen Wesen ins Licht führt. Wer erleuchtet ist, lebt im Licht. Dieses Licht kann man als Gott bezeichnen. Es sind nur Begriffe. Gott und Erleuchtung sind über allen Begriffen. Auch im Buddhismus gibt es den Weg der Gnade. Dieser Weg heißt Amitabha-Buddhismus. Mögen die Kämpfe zwischen den Religionen enden.