★★★★★
k.A.
30.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist absolut faszinierend und zieht einen sofort in seinen Bann; die Geschichte ist wunderbar aufgebaut und sehr fesselnd. Ich habe die Zeit beim Lesen kaum gemerkt!
★★★★★
k.A.
30.06.2026
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Interessant!
Mit dem Buch „Die geheimnisvolle Miss Serena“ setzt die Autorin Carolyn Miller ihre Regency-Reihe fort. Jeder Band dieser Reihe kann unabhängig voneinander gelesen werden, da in jedem Buch eine andere Frau und ihre Lebensgeschichte im Mittelpunkt steht, doch für den Gesamtzusammenhang empfiehlt es sich natürlich, die Reihenfolge einzuhalten.Die Autorin entführt ihre Leser nach England in das Jahr 1817. Serena Winthrop steht kurz vor ihrem Abschluss an dem exklusiven Bildungsinternat Haverstock, als sie von ihrem Kunstlehrer ungehörig bedrängt wird. Ein Ereignis, das sie so erschüttert, dass sie die Kunst an den Nagel hängt, obwohl sie eine junge, doch hochtalentierte Malerin ist. Ungefähr zur gleichen Zeit hält sich der Vicomte Henry Carmichael in London auf. Ein Lebemann par excellence! Hal, Serenas Schwager, liest ihm gerade die Leviten und lädt ihn auf seinen Besitz ein. Hier treffen Serena und Henry aufeinander. Wie gut, dass Hal vorgesorgt hat, und die beiden nie im Leben einen Gefallen aneinander finden werden...Diese Regency-Reihe der Autorin Carolyn Miller hat mir schon immer viel Spaß bereitet, so dass ich mich auch auf diesen Band wieder sehr gefreut habe. Und die Vorfreude hat sich gelohnt! Aus meiner Sicht ist es der bisher beste Band in der Reihe. Carolyn Miller hat einen sehr angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil und zieht auch hier wieder einen guten Spannungsbogen. So dass allein schon aus diesen Gründen unterhaltsame Lesestunden zu erwarten sind, doch dieser Band hat mich besonders gefesselt. Hier ist zum einen die Gegend, in der ein Großteil der Handlung spielt. Da ich das Glück hatte, selbst schon in Derbyshire gewesen zu sein, konnte ich die Orte mir bildhaft vor Augen rufen und bestätigen, dass die Autorin die Schönheit dieser Gegend gelungen erfasst hat. Faszinierend ist es, die Landschaft mit den Augen einer Malerin zu sehen und noch Tage danach habe ich das Gefühl die Welt und ihre Farben mit anderen Augen zu sehen. So hat mich auch dieser künstlerische Teil der Geschichte sehr angesprochen. Weiterhin baut Carolyn Miller die Charaktere ihrer Protagonisten sehr liebevoll und doch nachvollziehbar auf. Die Zweifel und Ängste von Serena sind genauso gut erfasst, wie die Zweifel von Henry, die auf einer ganz anderen Ebene zu finden sind. Aber auch Protagonisten wie die liebevolle Catherine, der gestandene Hal, die nur auf Äußerlichkeiten bedachte Mutter von Serena, bis zur liebevollen, charakterstarken Großmutter von Henry überzeugen auf ihre Art. Ich mag sehr, diese starken, gläubigen Frauen, die trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb von einer großen Sanftmut geprägt sind. So begeistern mich auch immer wieder die christlichen Aspekte, die die Autorin in ihre Bücher miteinfließen lässt.Zusammenfassend hat mich dieses Buch richtig begeistert und ich kann es wie schon die gesamte Reihe nur weiterempfehlen. Wunderbare Lesestunden sind garantiert! Und ich darf mich schon auf den nächsten Band freuen, der hoffentlich bald erscheinen wird. Einen kleinen Cliffhanger gibt es immerhin schon
Serena steht kurz vor ihrem Abschluss in einer Internatsschule für junge Damen. Sie malt leidenschaftlich gern, und ihr Kunstlehrer hat schon längst ihre große Begabung entdeckt. Doch das ist nicht alles, was ihn an Serena fasziniert. Er nutzt seinen Unterricht, um Serena zu belästigen. Sie beschwert sich zwar, aber die Leiterin der Schule glaubt ihr nicht. Erst als ihr Schwager sich für sie einsetzt, muss der Lehrer die Schule verlassen.Arme Serena kann es nun nicht mehr ertragen zu malen, denn das erinnert sie an diese schmerzhaften Erlebnisse. Erst bei einem längeren Aufenthalt bei einem Freund ihres Schwagers, heilt langsam diese klaffende Wunde.Dieser Freund Henry wurde vom Schwager vor einer Verbindung mit Serena gewarnt. Doch das hatte Henry sowieso nicht im Sinn, denn er empfindet Serena als kalt und abweisend. Sie hingegen findet ihn arrogant, und sie lehnt seinen verantwortungslosen Lebensstil ab. Doch mit der Zeit lernen Serena und Henry sich besser kennen und auch schätzen. Es gibt aber mehr als genug Gründe, warum eine gemeinsame Zukunft für beide nicht in Frage kommt.Diese Geschichte spielt im Jahr 1817, der Regency-Ära. Man spürt beim Lesen die Liebe der Autorin zu dieser Zeitepoche. Herrschaftliche Häuser, Bälle, Galerien, Landschaften, alles wird so beschrieben, das man beim Lesen schnell ein Bild vor Augen hat.Mit seinen 400 Seiten, gibt es in diesem Buch einige Längen. Noch mehr stört vielleicht, dass manche Handlungen und Entscheidungen nicht so gut nachzuvollziehen sind. Da fällt die Identifikation mit den Hauptcharakteren manchmal schwer. Andere, die eine Nebenrolle spielen, sind jedoch besonders liebenswert, zum Beispiel Henrys Großmutter, seine Nichte und sein Neffe.Bemerkenswert ist Henrys Charakterwandlung. Anfangs ist er voller Selbstzweifel, auch wenn er nach außen hin selbstsicher wirkt. Erst die Hingabe an Gott, bewirkt in seinem Leben eine langsame Veränderung. Er macht aber auch die Erfahrung eines Rückfalls. Dieses Thema, Umgang mit eigenem Versagen, kommt in verschiedenen Variationen immer wieder vor.Interessant ist die Schilderung der Schwierigkeiten, die Serena als Malerin überwinden muss. Heute kaum vorstellbar, war auch die Kunst ein Bereich, der Frauen scheinbar verschlossen war. Serenas Hartnäckigkeit ist sympathisch. Sie kümmert sich wenig um Konventionen, sondern setzt sich mit aller Kraft für ihre Ziele ein.Fazit: Eine romantische, teils tiefsinnige Geschichte über zwei Menschen, die sich trotz vieler Hindernissen ihr Herz schenken, und auf dem Weg viel über Schuld und Versagen, Vergebung und Neuanfang lernen. Empfehlenswert!