★★★★★
k.A.
28.07.2026
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Dieses Buch ist ein faszinierendes und sehr informatives Werk über die Maya-Rebellion und ist äußerst spannend zu lesen. Die Darstellung der historischen Ereignisse ist lebendig und fesselnd.
★★★★★
k.A.
28.07.2026
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Ein faszinierendes und sehr informatives Buch, das mir viel über die Maya-Rebellion gibt. Die Darstellung ist lebendig und die Geschichte ist äußerst fesselnd.
★★★★★
k.A.
28.07.2026
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Super!
Úlitmos Testigos. The last Rebellion of the Maya in Yucatán – so lautet nicht nur das hier rezensierte Buch mit Bildern des kanadischen Fotografen Serge Barbeau, sondern auch die aktuelle Sonderausstellung im Museum Fünf Kontinente in München, zu besuchen vom 1. Juli 2016 bis zum 29. Januar 2017.HintergrundLa Guerra de Castas, der sogenannte Kastenkrieg von 1847 bis 1901 in Yukatán, einer Halbinsel in Mittelamerika und ehemals Zentrum der indigenen Maya-Kultur, bildet den politischen Hintergrund für Ausstellung und Buch: der Kampf der unterdrückten und nach Unabhängigkeit strebenden Maya-Bevölkerung gegen die Vorherrschaft aus Weißen und Mestizen.InhaltEinige der letzten noch lebenden Nachfahren dieser sich auflehnenden Maya, nun selbst im Alter von meist über 90 Jahren, geben dem Autoren und den Lesern ein beeindruckendes Zeugnis von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Diese Zeugnisse erschließen sich auf zweifache Weise:Zunächst fesselt jeweils ein großformatiges Portrait – mit 26 cm x 38 cm seitenfüllend - den Blick des Betrachters. Insgesamt werden auf diese Weise 20 Personen porträtiert. Jedes Foto wurde einfühlsam aufgenommen, mit fast intimer Nähe und gleichzeitig größtem Respekt dem Aufgenommenen gegenüber. Jede Aufnahme erscheint einzigartig und überrascht mit einer anderen Perspektive. Bereits jetzt, nur durch diese Fotos, scheinen die Personen zum Betrachter zu sprechen. Mich haben diese Bilder sehr berührt und mich neugierig werden lassen auf die persönlichen Erzählungen dieser Menschen, die in englischer, deutscher und spanischer Übersetzung im Buch abgedruckt sind.In diesen Erzählungen berichten sie nun über den Kampf gegen die weiße Vorherrschaft, über das geistige Erbe der Maya und auch den bis heute andauernden Kampf um die eigene Religion und Kultur, die sich in den zurückliegenden Jahrhunderten mit der der christlichen Eroberer verbunden hat.In den persönlichen Berichten sind folgende Motive wiederkehrend:- Verlust: „Früher lebten wir Maya in Harmonie mit der Natur“- die Selbstbehauptung der Maya gegen eine Übermacht bis zum heutigen Tage: „Wir Maya werden inmitten des Chaos leben“- der düstere Glaube an ein nahe kommendes Ende: „Gott wird Krieg führen und niemand wird übrigbleiben“.Der FotografSerge Barbeau wurde 1951 in Kanada geboren, debütierte 1973 als Modefotograf in Montreal und New York. 1976 zog er nach Europa, heute lebt er in Mexiko. Die Arbeiten zu dem Fotoprojekt Últimos Testigos begannen 2013 und wurden erstmalig 2015 in Mérida, Yucatán, Mexiko ausgestellt.Graphiken/BilderDie 20 großformatigen Fotos sind von einer einzigartigen Schönheit und in erstklassiger Qualität gedruckt. Ein Kompliment an den Verlag. Weitere Fotos, teils in schwarz-weiß, bereichern die einführenden Texte.Fazit und EmpfehlungEine klare Kaufempfehlung für Besucher der Ausstellung, für Interessierte an indigener Geschichte, Kultur und Religion, für Liebhaber eindrucksvoller Portraits und menschlicher Zeugnisse und viele andere mehr. Der hohe Preis ist durch die Qualität der Fotografien und den hochwertigen Druck mehr als gerechtfertigt.Zusammenfassung:Titel: Últimos Testigos – The Last Rebellion of the Maya in YucatánAutor und Fotograf: Serge BarbeauGenre: Dokumentarfotografie/PortraitfotografieVerlag: Hirmer-VerlagErscheinungsdatum: 2016Format: Hardcover, Großformat ca. 26 cm x 38 cmSeiten: 96
Über den sogenannten Kastenkrieg wusste ich vor der Lektüre des Buches überhaupt nichts. Es ist auch nicht so, dass das Buch umfangreiche Informationen darüber bietet, es kann absolut nicht schaden, sich vorher den Wikipedia-Artikel durchgelesen zu haben.Zu den Portraits der Maya werden Erinnerungen der Vorfahren der Porträtierten auf Spanisch, Englisch und Deutsch bereit gestellt, sowie Aussagen zur Situation der Maya heute. Für mich war es recht schwierig, diese Angaben einzuordnen, da diese unkommentiert bleiben. Man erfährt aber trotzdem einiges zur Kriegstaktik, wie z.B. einen See mit vergifteten Holz tränken, sodass die feindlichen Soldaten an dem Gift starben.Die Fotographien empfand ich vergleichsweise als weniger beeindruckend. Die Abgebildeten sehen sich in meinen Augen alle zu ähnlich, nach 5,6 hatte ich das Gefühl, die Fotos wiederholen sich.FazitDie Erinnerungen zu lesen war sehr interessant und ich finde es wichtig, diese zu sammeln, bevor die Kinder der rebellischen Mayas ebenfalls verstorben sind. Ein gewissen Hintergrundwissen ist allerdings durchaus von Nöten. Dadurch, dass das Buch dreisprachig ist, ist natürlich auch nur ein Drittel der Seiten für den jeweiligen Leser relevant, abzüglich der Fotoseiten.