Das Thema der Ausstellung ist durchaus interessant und haptisch macht der Band einen guten Eindruck, aber leider ist das Layout des Ausstellungskataloges äußerst misslungen. Die meisten Abbildungen im Text- und Katalogteil sind winzig (!), obwohl es nicht an Platz gemangelt hätte, da die Aufsätze im Katalog ebenso wie die Objektbeschreibungen überwiegend sehr kurz sind. Entsprechend finden sich viele nahezu weiße Seiten. Beispielsweise werden auf S. 98-101 vier Landschaftsgemälde von Johann Christian Brand abgedruckt. Die Abbildungen nehmen nicht einmal die Hälfte der jeweiligen Seiten ein, Objektbeschreibungen fehlen und dafür leuchtet dem Leser/der Leserin blütenweißes Papier entgegen. Dies ist symptomatisch für den gesamten Ausstellungskatalog: Details der präsentierten Gemälde sind überwiegend nicht zu erkennen. Es gibt zwar einige ganzseitige Abbildungen mit Detailaufnahmen, die aber überwiegend nichtssagende Bildausschnitte zeigen (blauer Himmel, ein Ärmel, etc.). Der Schrifttyp erinnert an mit der Schreibmaschine getippte universitäre Qualifikationsschriften, womit der negative Gesamteindruck des Layouts vervollständigt wäre.Der Vergleich mit dem gelungenen Layout des Martin van Meytens-Ausstellungskatalogs des Belvedere fällt für "Maria Theresia und die Kunst" nicht sehr schmeichelhaft aus. Warum ist das Museum nicht bei derselben Qualität geblieben?
die Rezension bezueglich derAbbildungen ist zutreffend. Traurig dass ein Verlag der der mit Kunstbuechernhauptsächlich auftritt derartig versagt.Das Phänomen in Bildkatalogen mickerige Abbildungen zu drucken ist bei vielen Ausstellungskatalogen leider weit verbreitet.Will man da an den Kosten der Druckfarbe sparen?Lieber zahle ich ein paar Euro mehr und habe prächtiges Werk zur Hand.Betrüblich ist auch, dass nach der Herausgabe eines verhunzten Bandes das Thema so schnell nicht wieder aufgelegt wird.Schade über den Ärger und die vertane Change.