Im Buch werden viele Richtungen und Strömungen innerhalb der Mathematik und Philosophie aufgezeigt. Es werden Bezüge zwischen Mathematik und Philosophie, aber auch zwischen Mathematik und anderen Wissenschaften hergestellt. Die Logik spielt eine wichtige Rolle und gehört zu einer wissenschaftlichen Kultur. Es wird zurecht festgestellt, dass bestimmte Bereiche der Logik, wie etwa das Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch, nicht verhandelbar sind. Was manche der diskutierten Vorstellungen, insbesondere physikalischer Vorstellungen betrifft, fehlt hier oft jeder Realitätsbezug und man könnte meinen ein Buch über Science-Fiction zu lesen. Bei Algorithmen des Universums samt etwaigen Parallelwelten z. B., scheint die Vernunft völlig spekulativ über alle Grenzen zu gehen. Die theoretische Konstruktion von immer mächtigeren Kardinalzahlen und das spekulative Spiel mit dem Unendlichen, sowie mit möglichen Welten (die nicht genau definiert werden) ist äußerst kritisch zu betrachten. Unvernünftige Vorstellungswelten sollten aus einer realen Wissenschaft ausgeklammert werden. Eine Philosophie der Mathematik sollte Science-Fiction kritischer beurteilen.