Gutes, verständliches und aktuelles Fachbuch, mit dem man sich schnell ins Thema einlesen kann und sich selbst und die seine Wirkung auf Menschen mit Essstörungen gut hinterfragen kann.
Das „Praxishandbuch Soziale Arbeit mit Menschen mit Essstörungen“ liefert erstmals zusammenfassend das nötige Wissen und Handwerkszeug für eine der wichtigsten Berufsgruppen in der Versorgung von Betroffenen. Es enthält alle wichtigen Themen und Methoden speziell für die Soziale Arbeit (Soziale Diagnostik, Angehörigenarbeit, Gruppenarbeit, Case Management, Prävention, Soziale und berufliche Integration, Tagesstrukturierung, Finanzen, Wohnsituation) und darüber hinaus grundlegende Hinweise zu Gesprächsführung und Beratung, Motivationsarbeit, Krisenintervention und Suizidalität sowie Psychohygiene für die Fachkraft. Auch die Arbeit direkt am Essverhalten ist mit Beispielen und Methoden ausführlich dargestellt.Durch Fallbeispiele, viele praktische Hinweise und Methoden sowie eine sehr gute, verständliche Aufbereitung wird das Buch seinem Titel als „Praxishandbuch“ gerecht. Einführend steht ein theoretischer Teil zu Klinischer Sozialarbeit und Essstörungen, der den aktuellen Stand zu Ursachen, Erscheinungsformen und Häufigkeiten von Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung zusammenfasst.Das Praxishandbuch ist nicht nur für Sozialpädagogen/innen und Sozialarbeiter/innen, sondern auch für andere Berufsgruppen, wie Erzieher/innen oder Pädagogen/innen, interessant; Psychologen/innen und Psychotherapeuten/innen finden darin ebenfalls wertvolle Anregungen.Andreas Schnebel, Vorsitzender des Bundesfachverband Essstörungen e.V