Das Buch ist insgesamt sehr gut gelungen und eignet sich gut als Begleitmaterial während des Referendariats. Das Buch dient als Anregung, wie der Unterricht gestaltet werden kann, um die prozessbezogenen mathematischen Kompetenzen möglichst effektiv zu fördern.Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Theorie mit Praxisbeispielen verknüpft wird und auf diese Weise anschaulich und verständlich wird. Aus dem Kapitel „Kompetenzorientierte Diagnose von Lernausgangssituationen und Lernprozess“ konnte ich hilfreiche Ideen für die Planung meiner Examensarbeit ziehen, insbesondere bei der Gestaltung von Lernausgangstests. Auch das Kapitel „Langfristige Kompetenzentwicklung am Beispiel Modellieren“ habe ich immer wieder gelesen, um Anregungen zu erhalten, wie ich die Kompetenz mathematisch Modellieren fördern kann. Für Referendare sind die beiden Beispiele für gelungene Entwürfe interessant. Die Stunde von Frau Goldbeck konnte ich selbst im eigenen Unterricht mit Erfolg ausprobieren.
Als angehender Mathematiklehrer kann ich das Buch nur empfehlen. Herr Kratz ist auch mein Ausbilder und ich finde die Umsetzungen von Unterricht und die praktischen Beispiele von Unterrichtsbesuchen im Buch sehr hilfreich. Idealer Leitfaden für das Referendariat.
Ich möchte hier eine eher ungewöhnliche Rezension abgeben. Ich bin kurzem auf das Buch von Herrn Dr. Kratz aufmerksam geworden. Ich hatte ihn während meiner Schulzeit als Physik- und Mathematiklehrer und war von seinem Unterricht begeistert. Sein Unterricht war sehr strukturiert (das war mir früher besonders wichtig) und hat mir auch deswegen Spaß gemacht. Ich habe die Themen stets gut verstanden und hatte keinerlei Probleme. Sein Engagement war außerordentlich groß. Nicht nur ich zählte ihn zu einen der besten Lehrer. Mein weiterer Bildungsweg wurde auch durch ihn wesentlich geprägt (z. Zt. Physikdoktorand). Ein vorbildlicher Charakter in Kombination mit diesem Buch ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Unterricht. Ich denke, alleine die Tatsache, dass ein ehemaliger Schüler mühevoll eine Rezension schreibt, spricht schon für sich.