★★★★★
k.A.
29.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absoluter Hit und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt; die Geschichte ist spannend und die Atmosphäre des Münsterlandes ist wunderbar eingefangen.
★★★★★
k.A.
29.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absoluter Hit und ich habe mich von Anfang bis Ende nicht mehr losgelassen; die Geschichte ist spannend und die Atmosphäre des Münsterlands ist wunderbar eingefangen.
★★★★★
k.A.
29.06.2026
ean-shopping.de
Spannend!
Der 1973 in Wolfenbüttel geborene und Braunschweig aufgewachsene Bent Ohle studierte Film- und Fernsehdramaturgie ist aber heute eher als Autor verschiedenster Jugend- und Kriminalromane aktiv und veröffentlicht nun mit „Die Kommissarin und der Metzger – Auf Messers Schneide“ seinen ersten Münsterland-Krimi.Tanja Terholte arbeitet als Kriminalhauptkommissarin und nebenberuflich kümmert sie sich auch mit um den Hof der Familie. Da ihr Bruder Rudi Schlachter ist, hat sie schon einiges gesehen, aber nicht so etwas wie die bis zur Unkenntlichkeit zerteilte Leichen, deren Stücke nach und nach bei einigen Nachbarn auftauchen. In ihrem Heimatort macht sie sich deshalb auf die Suche nach weitere Teilen des Toten und den Gründen für den Mord.Unterstützt wird sie dabei von ihrem Bruder, der als Schlachter und Hobby-Forensiker mehr Ahnung zu haben scheint als der dilettantische Gerichtsmediziner in Münster. Und tatsächlich ist so manches komplexer als gedacht – auch dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit kommen dabei ans Licht.Das Anliegen des Verlages war es ganz offensichtlich, die Welt der Landwirte mit einem spannenden Verbrechen zu verbinden, und das ist dem Autor auch mehr als gelungen. Mit seinen Hauptfiguren Tanja und Rudi präsentiert er ein sympathisches und wie Pech und Schwefel zusammen haltendes Geschwisterpaar, das seine Kenntnisse und Fähigkeiten zusammenwirft und so unschlagbar wird.Dabei lassen sie auch schon einmal Fünfe gerade sein, wenn es um Regeln bei der polizeilichen Ermittlungen geht, denn das Verbrechen scheint wie gemacht zu sein für den hauptberuflichen Metzger, der hier mit seinem Wissen punkten kann.Zugleich ermitteln die Kriminalhauptkommissarin in einem vertrauten Umfeld, das einerseits Vorteile bringt, weil sie auf den dörflichen Klügel zurückgreifen kann, gelegentlich aber auch auf mauernde Zeitgenossen trifft, die nicht wollen, das ihre Geheimnisse ans Licht kommen.Die Geschichte wird leichtfüßig und augenzwinkernd erzählt, der Stil ist flott und schafft es eine gelungene Mischung aus landwirtschaftlichen Alltag und der Handlung zu schaffen. Gleichzeitig dürfen die Charaktere verschiedenste Facetten ihres Wesens zeigen, denn so grundverschieden der introvertierte Metzger und die extrovertierte Kommissarin auch sind, sie ergänzen einander wunderbar. Auch die anderen Figuren können sich sehen lassen, sind liebevoll gestaltet und nicht fehlerfrei, was sie um so sympathischer und echter macht.Die Handlung ist gut gestaltet – lenkt den Verdacht zwar schnell auf eine bestimmte Person, aber dennoch gibt es genügend Details, die immer wieder für überraschende Wendungen sorgen und den Hintergrund erweitern.Auch das Ambiente der ländlichen Umgebung kommt gut zum Tragen, man fühlt sich sehr schnell in das ländliche Umland von Münster versetzt und hat auch schon bald die Gegend halbwegs vor Augen.„Die Kommissarin und der Metzger – Auf Messers Schneide“ ist ein kurzweiliger Roman für alle Fans von Regionalkrimis, der nicht nur mit sympathischen Figuren und einem gewissen Augenzwinkern, sondern auch einer spannenden und abwechslungsreichen Handlung punkten kann.
Ein humorvoller Regionalkrimi aus dem schönen Münsterland, mit einem ungewöhnlichen Geschwisterpaar als Ermittler. Die Idylle in dem beschaulichen Horstmar nimmt ein krasses Ende.Tanja Terholte, Kommissarin im Dezernat für Schwerverbrechen in Münster übernimmt die Mordermittlung in ihrem Heimatort. Leichenteile an verschiedenen Orten sind aufgetaucht. Sie holt ihren Bruder Rudi, dem Metzger, mit ins Boot, der sich als Hobby-Forensiker in anatomischen Fragen wie kein anderer auskennt. Und dann verschwindet auch noch der Tierarzt Dr. Stratmann. Gibt es da einen Zusammenhang? Die Dorfbewohner zeigen sich an einer Zusammenarbeit wenig interessiert, sie stehen den Ermittlungen eher skeptisch gegenüber. Klar, sie sind der Meinung: „Von uns kann das keiner gewesen sein.“Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen. Der Autor Bent Ohle schreibt flüssig und unterhaltsam. Für einen Krimi musste ich verdammt viel Schmunzeln. Tanja ist eine taffe Frau, nicht auf den Mund gefallen und schlagfertig, ganz nach meinem Geschmack, auch wenn sie Grenzen überschreitet. Dass sie es mit der Schweigepflicht nicht so genau nimmt, nehme ich ihr allerdings übel. Ihr Bruder ist ein gutmütiger Junggeselle, mit einem gezwirbelten Bart, der sich nach einer besseren Hälfte sehnt. Außerdem ist er eigentlich ein wunderbarer Rinderzüchter, wenn er nicht auch noch Metzger wäre. Denn nebenher züchten Tanja und Rudi japanische Wagyū-Rinder. Ihre Mutter, die kauzige Elisabeth, mochte ich auf Anhieb. Sie hat viel geleistet in ihrem Leben und davor habe ich Respekt.Fazit: Ein humorvoller, nicht ganz ernstzunehmender Krimi, aber sehr unterhaltsam.