Nun ich füge hier ein Zitat von Herrn Dr. Manthey ein dem ich nur zustimmen kann."Um es etwas zu überspitzen: Eigentlich braucht man das Buch gar nicht vollständig zu lesen. Man fange stattdessen auf Seite 305 an.Ich habe die beiden vorherigen Bücher gelsen und fand den ersten Band noch mit am besten. Im vorliegenden Band wird ein multinationale Konzerne Bashing zu Recht betrieben. Nur die Ursachen werden sich hierdurch nicht ändern. Auch durch die vielen gutgemeinten Vorschläge nicht Es ist ja hinläufig bekannt, wie Großkonzerne wie Nestle agieren, Wie Konzerne wie IKEA, H & M. Wäre nicht die einzige Möglichkeit die Konzerne zu entflechten, wie seinerseits AT & T? Auf die wirklich dringensten Probleme geht das Buch gar nicht ein. Unsere Rohstoffvorräte sind endlich. Aber die Bevölkerungszunahme anscheinend unendlich. Mit jedem Menschen mehr steigt die Ausbeutung der Ressourcen , die Vernichtung wichtiger grüner Lebensadern wie die Regenwälder Sumatras, Borneos und Süd Amerikas. Konzerne wollen wachsen, Das geht nur mit steigender Nachfrage. Daher ist es überhaupt sinnvoll über weiteres Wachstum zu sinnieren? Mit immer Mehr Menschen werden wir unsere Probleme nicht lösen. Die Autoren gehen auch auf die Problematik der Privatisierung des Trinkwassers bzw. durch Nestle ein. Auch da stimme ich den Autoren bedingungslos zu. Die Trinkwasserversorgung gehört nicht in die Hände privater Unternehmen. Wir können große Konzerne nicht verhindern. Den Finanzsozialismus schon. Banken haben wie jedes normale Unternehmen zu haften. Alles in allem ein gut gemeintes Buch, daß den Autoren viel Geld in die Kassen spült. Ich gönne es ihnen. Viel Neues bringt es allerdings nicht. Nebenbei steht der Buji Khalifa in Dubai und nicht wie die Autoren schreiben in Saudi Arabien. Auch suggerieren sie dem Leser ihre Meinung gehen aber bzw. nicht auf die Thematik der Wiener Schule der Nationalökonomie des Ludwig von Mieses, Roland Baaders oder Friedrich August von Hayek ein. Auch sollte man die Unterschiede zwischen der österreichischen Schule und dem Keynesianismus erläutern.