Der erste Band einer monatlich erscheinenden Romanserie. Das Buch ist in sich abgeschlossenInhalt:Sarah lebt in dem beschaulichen, kleinen Dörfchen Cherringham in England.Ein Dorf in dem normalerweise friedliche Idylle herrscht, bis eines Tages eine Leiche am Ufer der Themse gefunden wird. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus, doch die alleinerziehende Mutter glaubt nicht daran. Sie stellt mit Hilfe eines Ex-Cops aus den Staaten Nachforschungen an und entdeckt schnell einige Ungereimtheiten. Kann sie mit Jacks Hilfe den Fall lösen?Meinung:Das Buch hat für mich alles was ein guter Krimi haben sollte. Knackiger Schreibstil, keine unnötigen Längen und spannende Charaktere. Der eigenbrödlerische Jack als ehemaliger hochdekorierter Cop, trifft auf die berufstätige und alleinerziehende Mutter Sarah, die alles daran setzt ihr Leben zu ordnen. Ein spannendes Duo. Der Krimi ist nicht blutig, gleitet also nicht in den Thrillerbereich ab. Besonders gut gefallen hat mir die Länge. Für einen durchschnittlichen Krimi eher kurz gehalten, aber ohne auf etwas zu verzichten. Schnörkellos und präzise.Fazit:Für mich rund um gelungen. Ich habe mir gerade den zweiten Teil gekauft und bin gespannt ob die Qualität fortgesetzt werden kann.
Cherringham ist eine beschauliche Kleinstadt in den englischen Cotswolds. Kein Ort, an dem normalerweise das Verbrechen ein- und ausgeht. Trotzdem werden die Bewohner eines Tages damit konfrontiert, als am Themseufer die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Für die Polizei ist schnell klar, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Daran will Sarah Edwards jedoch nicht glauben. Die geschiedene Webdesignerin, die mit ihren zwei Kindern wieder nach Cherringham gezogen ist, hat ihre Zweifel, dass ihre beste Freundin aus Kindertagen sich umgebracht hat. Diese Zweifel hat auch Jack Brennan. Der ehemalige Detective der New Yorker Mordkommission lebt nach dem Tod seiner Frau auf einem Hausboot in Cherringham und will eigentlich seinen Ruhestand genießen. Doch bei diesem Fall traut er den Ermittlungsergebnissen der Polizei nicht. Zusammen mit Sarah beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln.MORD AN DER THEMSE ist der Auftakt einer neuen, ausschließlich digitalen Krimiserie aus der Feder der beiden Briten Matthew Costello und Neil Richards. Vom Umfang her sind diese Serial-Folgen natürlich keine Romane von 300 oder mehr Seiten. Daher kann dieser Fall auch nicht so in die Tiefe gehen. Trotzdem kommen Fans klassischer englischer Krimis voll auf ihre Kosten, denn den beiden Autoren gelingt es mit viel Lokalkolorit und mit zwei überaus sympathischen Hauptfiguren zu punkten. Neben ihrer Suche nach Antworten auf die Frage, was mit Sammi passiert ist, erfährt man auch etwas aus dem Leben von Sarah und Jack. Sicher, diese Informationen kratzen nur an der Oberfläche, aber dies ist schließlich auch erst der Auftakt der Serie, die bisher aus zwölf Folgen besteht. Ich bin sicher, dass sich das Privatleben der beiden weiter entwickeln wird, auch wenn jede Folge abgeschlossen ist.Der Fall an sich ist, wie gesagt, nicht außergewöhnlich. Rückblickend werden einige Leser sicher sagen, dass man diese Story bereits aus vielen anderen Krimis kennt. Das ist richtig, aber nicht verwerflich. Zum einen wird es im Krimibereich sehr schwer werden, etwas komplett Neues zu erfinden, da jeder literarische Mord schon auf jede denkbare Art verübt wurde. Trotzdem gelingt es Matthew Costello und Neil Richards die Flamme der Spannung bis zum Ende am lodern zu halten."Sarah wurde bewusst, dass das Leben in Cherringham viel interessanter geworden war", lautet der letzte Satz dieser ersten Folge. Dem kann ich mich nur anschließen. Geneigte Leser finden in "Cherringham - Landluft kann tödlich sein" eine Cosy Crime Serie in bester Tradition von Agatha Christie, die Lust auf Mehr macht. Da eine gute Serie (egal ob in der Literatur oder im Fernsehen) auch von ihren Figuren lebt, haben Matthew Costello und Neil Richards ganze Arbeit geleistet. Auch ich werde bald wieder nach Cherringham reisen, da ich mich auf ein Wiederlesen mit Sarah und Jack freue.
ist diese kurz gehaltene Kriminalgeschichte ganz okay. Die beschauliche, schöne englische Landschaft der Cotswolds bildet die Kulisse für die Ermittlungen . Jack, pensionierter und verwitweter Detective aus New York, der eben der wunderbaren Landschaft wegen hier den Rest seines Lebens verbringen möchte. Dazu Sarah, geschiedene alleinerziehende Mutter, die wieder im Dorf ihrer Kindheit, beruflich wie privat, Fuß zu fassen gedenkt.Grund für die gemeinsamen Ermittlung dieser beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten ist der, von der örtlichen Polizei, als Unfall abgetane Tod einer jungen Frau, Sarahs bester Freundin aus Kindertagen.Jacks "Gespür" dass etwas nicht stimmt und Sarahs Beharrlichkeit führen letzlich zum Erfolg bzw. zur Verhaftung des TätersFazit: nette, unaufgeregte Unterhaltung mit Mord