"Düsterbruch" ist mein erster Kriminalroman aus der Pia-Korittki-Reihe - und ganz bestimmt nicht mein letzter!Zur Story: Zuerst ist da der mysteriöse Selbstmord einer Bäuerin in dem kleinen Ort Düsterbruch. Pia Korittki untersucht die Begleitumstände in dem Dorf, in dem alles trügerisch idyllisch scheint und doch einiges (wie der Name) schon erahnen lässt, dass es hinter den Fassaden anders aussieht. Bald darauf verbrennt ein Ex-Häftling in seinem Wagen - an einem Ort, der für geheime Sex-Treffen genutzt wird.Es dauert eine Weile, bis sich die Fäden für den Leser zusammenfügen, sodass man die ganze Zeit aktiv mit denkt.Die Atmosphäre ist wunderbar eingefangen, den Höhepunkt des Romans aber stellen für mich die Figuren dar, die die Autorin sehr gekonnt und detailgenau einfängt. Alle Figuren sind psychologisch ausgefeilt beschrieben, und so bezieht der Roman seine Spannung auch nicht aus einer Anzahl Leichen oder Verfolgungsjagden, sondern daraus, dass der Leser am Ende jedes Kapitels genau wissen will, wie es weitergeht, weil die Autorin geschickt bestimmte Erwartungen und Gedanken schürt.Ich freue mich, dass ich jetzt in aller Ruhe die anderen Romane lesen kann!
Es ist wohl vorerst der letzte Krimi dieser Reihe und ich habe sie alle gelesen.Ich lese eigentlich alle Krimis gern, bei denen bestimmte Personen immer wieder auftauchen,wie in diesem Falle Pia Korittki und verschiedene ihrer Kollegen wie das auch bei Franz oderWallander der Fall ist.Da sie ihre Schwangerschaft hinter sich hat und trotz ihres Felix weiter tätig ist, wird diese Reihewohl weiter gehen. Auch künftige Bände werde ich lesen.Was mir bei diesen neueren Krimis auffällt, ist, dass "dass" häufig falsch geschrieben wird unddass wohl auch Zweifel hinsichtlich des Gebrauchs von "herunter" und "hinunter" bestehen.Aber das ist wohl heutzutage so und man gewöhnt sich daran, ohne es zu übersehen.