★★★★★
hoerbuchjunkies.com
22.06.2024
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Ein Schullandheim Mitte der 1980er Jahre. Der zwölfjährige Gabriel und zwei seiner Mitschüler entdecken bei einer nächtlichen Entdeckungstour in einem verlassenen Haus eine Spielkonsole. Neugierig geworden testen sie das Videospiel darin aus, das den schaurigen Namen "LUZIFERs Dämonenreich" trägt. Unvermittelt werden die Jugendlichen in das Spiel hineingesogen und finden sich in einer Art Hölle wieder, aus der sie verzweifelt zu fliehen versuchen.Jahrzehnte später stößt Zamorra, der Meister des Übersinnlichen, auf den ungeklärten Fall - und stößt unfreiwillig erneut das Tor zur Hölle auf …In Folge 5 „Bis die Teufel kamen“ der Hörspiel-Reihe „Professor Zamorra“ steigen der Professor und Nicole in einen neuen spannenden Fall ein, der sie nach Frankreich führt. Dort geschehen seltsame Ereignisse, deren Spuren die beiden in die 80er und ein Schullandheim führen. Das Paar erlebt seinen ganz eigenen Horror-Trip.Spannung und Action ziehen den Hörer in die furchterregende Handlung, deren Hintergründe sich erst nach und nach aufklären und nicht wenig teuflisch sind. Starke Charaktere tun ihr Übriges, dieses Hörspiel besonders zu machen und dem Hörer hervorragende Unterhaltung zu bescheren. Ein ganz hervorragender Fall für Nicole und Zamorra.Die Sprecher Matthias Lühn, Sabina Godec, Gerd Köster und viele andere liefern eine vorzügliche Leistung ab, die das Hörspiel lebendig und überaus atmosphärisch machen. Sie spielen hervorragend zusammen, so dass ein echtes Miteinander entsteht.Das Musik- und Soundkonzept ist stimmig und stützt die Horror-Atmosphäre noch. Die Musik wurde passgenau eingesetzt und die Geräusche überzeugen mit viel Liebe zum Detail.FazitSpannung, Grusel, Action und Videospiele – auch dieser Fall fordert wieder Zamorras und Nicoles Fähigkeiten. Ein tolles Hörspiel, bei dem das erneute Hören immer wieder Spaß macht und mich bis auf Weiteres von Videospielen fernhält.
★★★★★
Poldis Hörspielseite
22.06.2024
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Gabriel und seine Freunde sind die Außenseiter in ihrer Klasse und haben somit auch nicht viel Spaß beim Ausflug in ein Landschulheim. Bei einem Streifzug sehen sie durch ein Fenster in einem kleinen Haus ein angeschaltetes Videospiel, das sie sofort fasziniert. Doch nachdem sie sich hineinschleichen und mit dem Spiel beginnen, werden nicht alle von ihnen das Haus auch wieder verlassen. Erst lange Zeit später stößt auch Professor Zamorra über den Fall - ein einem kleinen Theater...Professor Zamorra ist als eigenständige Serie bei Lübbe Audio durch die bekannte Umsetzung von John Sinclair eingeführt worden, und auch in der fünften Folge wird eine kleine Anspielung auf die Schwesterreihe eingebaut. Der Start widmet sich zunächst den oben beschriebenen Ereignissen im Landschulheim, Zamorra und seine Partnerin Nicole Duval kommen erst nach einiger Zeit vor. Das gibt der Handlung den Raum, hier eine spannende und bedrohliche Grundlage zu schaffen, die in den Ereignissen einige Jahrzehnte später gekonnt weitergeführt wird. Die Zuhörenden haben dadurch natürlich einen Wissensvorsprung gegenüber den beiden Geisterjägern und können sich einige Zusammenhänge schneller erschließen. Dennoch gibt es noch viele Rätsel, die lange Zeit ungelöst bleiben und für den passenden Mystery-Flair sorgen. Wenn dann schließlich die Karten auf dem Tisch liegen, gibt es noch einen epischen Kampf, der nur äußerst knapp ausgeht, sodass das Finale noch einmal einen anderen Ausdruck erhält. Hier spielt alles zusammen und bietet viel Abwechslung, sodass mir "Bis die Teufel kamen" gut gefallen hat.Gabriel Simone wird in dieser Episode von Sebastian Fitzner gesprochen, der seinen Szenen eine ausdrucksstarke Wirkung verleiht und den Mystery-Aspekt mit seiner Stimme verstärkt. Auch Lisa Cardinale feuert die Atmosphäre der Handlung an und bietet einen variablen Klang an, der auf jede Szene zugeschnitten ist und so lebendig und authentisch wirkt. Volker Wolf hat einige beeindruckende Auftritte, mit voller und kräftiger Stimme schafft er eine Figur mit markanter Ausstrahlung, die durch einige Effekte noch besser zur Geltung kommt. Auch Olaf Pessler, Pia-Rhona Saxe und Louis Friedemann Thiele sind zu hören.Um den Vergleich mit John Sinclair auch hier zu bemühen: Ganz so knallig und laut geht es bei Professor Zamorra auch in dieser Episode nicht zu. Dafür wird in der akustischen Gestaltung mehr Wert auf eine ruhige, aber mysteriöse Stimmung gelegt, die in den richtigen Momenten aber effektvoll hochfährt und so die Wirkung einiger Momente gekonnt verstärkt.Geheimnisvolle Kreise, die in der Luft schweben und zahlreiche magische Symbole zeigen, dazu noch in einem düsteren Rot leuchten und die dunkle SIlhouette eines jungen Mannes in ihnen zeigen - das Titelbild der Episode ist passend und hat eine geheimnisvolle Wirkung. Im Inneren des kleinen Booklets ist neben den üblichen Angaben und einer Folgenübersicht noch ein kleines Interview mit Autor Uwe Voehl zu leseb.Fazit: "Bis die Teufel kamen" startet mit einer intensiven und bedrohlichen Szene einige Jahrzehnte vor der eigentlichen Handlung und setzt gelungen die Parameter der Episode. Wie sich dies weiterentwickelt ist kurzweilig und spannend geraten und eher ruhig erzählt, wobei gegen Ende natürlich auch wieder mehr Druck aufkommt. Gelungen!