★★★★★
k.A.
20.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch ist in einem guten Zustand und bietet einen interessanten Einblick in die Schlachten der Heeresgruppe Süd aus der Sicht der Divisionen. Allerdings sind einige Seiten etwas vergilbt.
Die Kämpfe, dass Leiden der Soldaten (zu denen auch mein Vater als Angehöriger der 62. Infanteriedivision in der Heeresgruppe Süd gehörte) werden anschaulich und nachvollziehbar durch ehemalige Angehörige der involvierten Divisionen und weiteren Einheiten geschildert. Es wird auch m. E. sehr klar dargestellt das Krieg immer ein Verbrechen an den Menschen darstellt. Die Soldaten haben nach ihrem damaligen Verständnis ihr bestes für ihre Heimat bis in den eigenen Tod gegeben! Für mich wird mit diesem Buch ein wenig nachvollziehbar wie mein Vater um die besten Jahre seines Lebens durch eine verbrecherische Führung betrogen wurde und sein ganzes weiteres Leben darunter gelitten hat.
eine Kürzelerklärung wäre sehr hilfreich
Der Name ist Programm. Die Phrase lässt sich nicht oft genug wiederholen. Autor Werner Haupt erweist sich als akribischer Rechercheur sämtlicher Schlachten der Heeresgruppe Süd. Die schier endlose Aufzählung von Schlachtplätzen und Truppennummern beweist seinen UNGEHEUREn Fleiß. Haupt hat damit ein Nachschlagewerk zusammengetragen (sic!). Er gibt keine Schilderung ab. Jedoch sei ihm dies nicht vorgeworfen. Das Buch ist zusammenhängend unlesbar. Der Versuch, es durch eingeschobene Erlebnisberichte lebendiger zu gestalten, scheitert am auf das Dokumentieren reduzierten Stil des Autors. Kein Vergleich zu Obersturmbannführer Paul Karl Schmidts „Unternehmen Barbarossa“. Da ist wiederum der Dienstrang Programm.