Violinen Heft von unserer Geigrnlehrerin empfohlen worden für unsere 9 Jährige Tochzer die seit ca. 1 Jahr spielt.Einfache bis anspruchsvolle Stücke die sich auf der begleit CD als Audio befinden.So hat man, und auch unsere Tochter außerhalb des Unterrichts die Möglichkeit das Lied anzuhören und z.b. zu hören ob der Rhythmus stimmt.
Ich habe mir das Buch gekauft, um einige leichte Lieder auf der Violine zu üben. Die Auswahl der Lieder ist vielseitig und interessant, so gibt es zwei Stücke nur auf leeren Saiten (ideal für Anfänger und ich übe mit denen gerne das Spielen nach Metronom), zwei Lieder aus Spanien, zwei Lieder aus Israel, zwei aus dem Barock, zwei aus der Moderne usw. Außer, dass die Lieder auf leeren Saiten am Anfang stehen habe ich nicht den Eindruck, dass die Lieder nach Schwierigkeit geordnet sind (nur die Erwähnung, falls jemand sowas sucht). Das Haupt-Buch enthält dabei die reine Geigenstimme, praktischerweise ist die Klavierstimme ein eingelegtes Extraheft, in dem aber auch die Geigenstimme erscheint. Zu manchen Liedern finden sich weitere Erklärungen zur Spielweise oder zum Inhalt des Stücks.Was mich ernsthaft stört, ist dass die Notation der Klavierstimme teilweise keinen Sinn für mich ergibt. Siehe z. B. das zweite Lied Geburtstagsralley: Es ist ohne Vorzeichen. Im ersten Takt stehen zwei Noten mit b davor. Im zweiten Takt stehen die gleichen Noten mit Aufhebungszeichen, was keinen Sinn ergibt, da die Vorzeichen nur bis zum Ende des Taktes gültig sind. Solche Fehler häufen sich im Buch, manchmal stehen Vorzeichen vor Noten, die sowieso erhöht werden sollen, also könnte man gleich die nächsthöhere Note notieren, aber vielleicht ist es auch nur zur Erinnerung. Oder manchmal soll die Violin-Stimme des Klaviers die gleiche Note spielen wie die Bassstimme. Ich habe nur die Noten als Begleitung in ein Computerprogramm eingegeben, aber ich glaube nicht, dass ein richtiger Klavierspieler eine Note zweimal gleichzeitig spielen kann ... Das ist auch etwas schade, da die Klavierstimme meist sehr schön ist und den Liedern oft noch die richtige Würze gibt, z. B. bei "Der nächtliche Geiger", wo die Klavierstimme die Geister "visualisiert" (natürlich akustisch und nicht visuell).Also ich finde die Geigenstimmen wunderbar zum Üben und die vielseitigen Lieder lassen einen gleichzeitig eine Welt- und Zeitreise machen, aber die Klavierstimme ist nur etwas für Profis, die mit den Fehlern umzugehen wissen.