★★★★★
k.A.
06.01.2026
ean-shopping.de
Das erste Exemplar war etwas beschädigt, aber das zweite Buch ist in einem akzeptablen Zustand. Die Lesbarkeit ist gut und der Druck ist angenehm. Für den Preis ist es ein akzeptabler Kauf.
★★★★★
k.A.
24.01.2025
ean-shopping.de
Ich habe dieses Buch als Mitbringsel für einen Freund gekauft und es ihm überreicht. Die Gestaltung des Buches ist ansprechend und die Papierqualität ist gut. Der Eindruck beim Durchblättern war angenehm.
★★★★★
k.A.
19.09.2024
ean-shopping.de
Das Buch kam in einem guten Zustand an. Der Einband hat keine sichtbaren Mängel, und die Seiten sind intakt. Die Verpackung war angemessen für den Transport. Ich habe das Buch ohne Beanstandungen erhalten.
"Es ist alles hieb- und stichfest. Kein Fehler weit und breit – nur daß die Frau unschuldig ist." (Lord Peter über die Angeklagte Harriet Vane)LeseanstossIch lese Krimis zur Entspannung. Sayers gehört zu einem Kreis theistischer Schriftsteller; sie war von C. S. Lewis begeistert. Ich liebe zudem inhaltsreiche Dialoge.Die AutorinDorothy Sayers (1893-1957) schildert in diesen Detektivromanen das Milieu Englands in den 1920/1930er-Jahren. Sayers war Pfarrerstochter, studierte Sprachen in Oxford und begann früh mit Schreiben. Ihr Leben war u. a. von unehelicher Mutterschaft und Geldknappheit überschattet. Die Kriminalromane von Lord Peter entstanden zwischen 1923 und 1937; „Starkes Gift“ (1929) war der fünfte Band.Der PlotDie Schriftstellerin Harriet Vane wird des Mordes an ihrem früheren Geliebten bezichtigt. Lord Peter besucht sie wiederholt im Untersuchungsgefängnis und verliebt sich in sie. Dank einer standhaften alten Lady im Kreis der Geschworenen wird der Prozess abgebrochen und einen Monat später angesetzt. Lord Peter hat wenige Wochen Zeit, um die Unschuld seiner Angebeteten zu beweisen.Der schönste Abschnitt… ist für mich der Dialog bei Peters erstem Besuch in der Zelle.Uneheliche BeziehungSayers baut immer wieder Bemerkungen ein, die an ihre eigene Biografie erinnern.(über Harriet Vane) …von seinem unaufhörlichen Drängen zermürbt, wie sie sagt, schließlich doch nachgegeben und in ein intimes Zusammenleben ohne eheliche Bande eingewilligt. (84)Die Frau habe stets den höheren Preis zu zahlen als der Mann. (90)(Harriet habe ihre) unglückliche Situation anscheinend sehr schmerzlich verspürt – sie sonderte sich von ihrer Familie ab und mied es, in Gesellschaft zu gehen. (103)Er hatte so eine Art, alles mögliche als sein gutes Recht zu verlangen. (650)Ich konnte es nicht ertragen, auf die Probe gestellt zu werden wie ein Lehrjunge, um zu sehen, ob ich seiner Herablassung würdig war. (663)Ich habe viermal soviel verdient wie er. (1053)Eine Frau muß viele Opfer bringen, wenn sie heiratet, da macht eines mehr oder weniger auch nichts mehr aus. (1598)(Harriet) «Ich habe Angst davor. Das würde nicht gutgehen. Wenn Sie wollen, werde ich mit Ihnen leben, aber heiraten werde ich Sie nicht.» (Peter) … «es ist so furchtbar unpraktisch, und man bekommt genausooft Streit, wie wenn man verheiratet ist.» (3561)Zitate… über EthikAlle diese literarischen Arbeiten waren ‹fortschrittlich›, wie man das manchmal nennt. Sie verbreiteten Lehren, die manchem von uns unmoralisch und aufwieglerisch vorkommen mögen, wie Atheismus und Anarchie und das, was man als ‹freie Liebe› bezeichnet. (68)Rauf wie eine Rakete, runter wie ein Stein, nicht wahr? (1023)Die Reichen … finden immer welche, die ihre Pflicht für sie tun. (1540)… daß man diese armen alten Leute nicht einfach einschläfern darf, wie man es mit seinem Lieblingstier tun würde – aber das Gesetz erlaubt uns solche Barmherzigkeit nicht. (1736)Es war das Zimmer einer Frau ohne Geschmack und Maß, einer Frau, die nichts verschmähte und nichts hergab, für die Besitz zur einzigen beständigen Realität in einer Welt der Vergänglichkeit und des Wandels geworden war. (3105).. über Detektive und menschliche Motive«was bringt Menschen dazu, Menschen zu töten?» (737)zornige Hilflosigkeit (ist) das erste Warnsignal für den Triumph der Veränderung. (1355)Schon in früheren Fällen waren seine persönlichen Gefühle beteiligt gewesen, aber sie hatten ihm noch nie den Verstand vernebelt. (1361)Mein Gott, sie schreibt Detektivgeschichten, und in Detektivgeschichten siegt immer das Gute. Das ist die sauberste Literatur, die wir haben. (1948)(Da) fühlte Lord Peter Wimsey sich erneut von Weltschmerz und Selbstmitleid gepackt, nur diesmal in Form einer sanften, alles durchdringenden Melancholie. Von seiner eigenen Ohnmacht überzeugt, beschloß er, das wenige Gute noch zu tun, das in seinen Kräften stand, bevor er sich in ein Kloster oder in die Eiswüsten der Antarktis zurückzog. (2497)Theorien sind mir heilig, Mr. Urquhart, fast – wie Sie es nennen würden – ein Dogma.» (3657)… über die alte Jungfer, die trotz Druck der anderen bei ihrer Meinung bleibt«Eine gute Seele», sagte Wimsey. «Großartig, einfach hervorragend! Die Frau hat ein furchterregend zähes Gewissen – vielleicht hält sie sogar durch.» (526)Zum Glück ist sie ein zähes altes Mädchen mit guter Verdauung, einem militanten anglikanischen Gewissen und erstaunlichem Stehvermögen, und so leicht gibt sie nicht auf. (570)