★★★★★
k.A.
08.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine wunderbare und sehr stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte, die mich sofort in die festliche Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes entführt. Ich habe diese Geschichte großen Genuss mit vielen positiven Erinnerungen erlebt.
Schon beim Anblick dieses wunderschön gestalteten Covers wird man in Weihnachtsstimmung versetzt. Robin Anderson entführt aus auf den Weihnachtsmarkt ins Bath und ich werde regelrecht verzaubert von dieser atemberaubenden Atmosphäre.Der Inhalt: Immer wenn die junge Illustratorin Julie Marin den von ihr jährlich neu gestalteten Adventskalender im Fabulous Emporium abgibt, beginnt für sie die weihnachtliche Zeit voller Lichter und Geheimnisse. Und immer nimmt ihn John Wood, der Inhaber dieses traditionsreichen Spielzeugladens, voller Vorfreude entgegen. Auf dem legendären Weihnachtsmarkt im englischen Bath überwacht Nick Barley indessen den Aufbau eines riesigen «Wunschbaums». Ob auch Julie – die er aus der Distanz lieben muss, weil sie all ihre Liebe für ihren herzkranken Sohn Archie aufwendet und darüber die Bedürfnisse ihres eigenen Herzens vergisst – ihren persönlichen Wunschzettel dort aufhängen wird? Oder Archie und seine Freundin Emma, die ihre Einsamkeit in einer innigen Kinderliebe zu überwinden suchen? Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Und doch kann womöglich gerade zu Weihnachten das Wunderbare für all jene geschehen, die bereit sind, dem Zauber des Unglaublichen zu vertrauen.Ach, war das schön! Eine traumhafte Weihnachtsgeschichte – einfach zum Verlieben. Verliebt habe ich mich auch in den nostalgischen Spielzeugladen von John Wood. Hier findet man wirklich alles was das Herz begehrt und es werden viele Kindheitserinnerungen geweckt. Außerdem lerne ich so viele wunderbare Menschen kennen, allen voran Julie und ihren kleinen Sohn Archie, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und dann ist da dieser Weihnachtsmarkt voller Magie, die einen sofort gefangen nimmt. Und das besondere ist dieser Wunschbaum, an dem Wünsche hängen, die mich sehr berührt haben. Ich bewundere Julie vor ihren Mut und ihre Kraft und besonders aber Archie, der sein Schicksal mit einer Engelgeduld trägt. Ein aufgeweckter Junge, der an vielen Freude hat und bei allen beliebt ist, und eine liebe Freundin hat mit der er viel Zeit verbringt. Natürlich spielt auch die Liebe in dieser bezaubernden Weihnachtsgeschichte, die mich wirklich sehr berührt hat, eine Rolle. Und hat Julie nicht auch einen Wunsch? Voller Neugierde habe ich dem Ende der Lektüre entgegengefiebert.Eine gefühlvolle Lektüre, die mein Herz im Sturm erobert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse mit dem ich unterhaltsame und berührende Lesestunden verbracht habe und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.
★★★★★
Bücher in meiner Hand
08.04.2024
amazon.de
Leider hab ich zu wenig genau geschaut - ich merkte erst beim Lesen, bzw. öffnen des Buches, dass es sich bei Robin Anderson nicht um einen englischen Autor (obwohl es einen mit genau diesem Namen gibt!) handelt, sondern mal wieder um ein englisches Pseudonym einer/s deutschen Autor/in.Das mag ich gar nicht und den Grund dafür merkt man leider sofort: dass das Buch eben nicht übersetzt wurde, sondern auf Deutsch geschrieben, weil sehr oft englische Floskeln verwendet werden, die in Übersetzungen von englischen Autor*innen zum Glück fehlen.Mich störte auch, dass öfters auf einige Dinge hingewiesen wurden, die "Deutsch" sind, anscheinend der Ursprung der Weihnachtsmärkte oder die Würste, die auf dem Markt gegessen wurden. Ich glaube nicht, dass das jemals so ein Thema von britischen Marktbesuchern ist, so oft wie es hier aufgenommen wird.Obwohl die Geschichte gut beginnt, schwächelt sie immer mehr. Die Protagonistin Julie Marin illustriert Bücher und jedes Jahr den Adventskalender vom Emporium, einem Laden in Bath, und freut sich auf die kommende Weihnachtszeit mit dem Betreiben eines Marktstandes. Das fand ich eigentlich ganz schön, doch dann kommt noch ganz viel anderes mit rein.Neben der Kindheit der Protagonist spielt das Emporium eine grosse Rolle, dazu der Weihnachtsmarkt, ein Wunschbaum auf dem Markt, der herzkranke Junge und der fehlende Partner der Protagonistin.Als Partner käme wohl jemand in Frage, doch der ist viel zu scheu dargestellt und anstatt ihrer Freundin Nelly das auch zu sagen, wird plötzlich Julie zu ruhig und sagt gar nichts. Nach einem Essen mit jemandem reagiert jemand anders über, dazu folgen viele weitere Situationen, die es alle nicht gebraucht hätte.Die Autorin hätte sich entscheiden müssen, welche Geschichte sie erzählen will - anstatt zu viele verschiedene Szenen bedienen - und die dafür richtig. Mich hat sie leider weder berührt noch überzeugt. Bath als Schauplatz hingegen fand ich toll, doch da hätte man mehr rausschlagen können; so wie beschrieben hätte die Story praktisch an einem x-beliebigen Ort stattfinden können.Fazit: Oberflächliche Story, dazu mal wieder ein englisches Pseudonym. Aus diesem Weihnachtsmarkt hätte man mehr rausholen können, wenn man sich auf Wesentliches konzentriert hätte.3 Punkte.