Der Autor schreibt gut verständlich, gliedert den Stoff in chronologische Abschnitte an deren Ende man eine Zusammenfassung bekommt, wodurch sich der umfangreiche Stoff gut einprägt und gegebenenfalls nach einer Lesepause auch schnell wieder rekapitulieren lässt. Von 450 Seiten entfallen rund 200 auf Anmerkungen und eine umfangreiche, in Primär- und Sekundärliteratur gegliederte Quellensammlung. Auf diese Zusatzinformationen man kann schnell nach Bedarf und Laune zugreifen. Ernüchternd bis gruselig sind die Einsichten in die Verbindungen zwischen Deutscher Waldromantik und der NS Ideologie mitsamt den zeitgenössischen neurechten Varianten.Das Buch ist hinsichtlich Inhalt und Präsentation aus meiner Sicht einmalig gut.
Hallo, eigentlich hatte ich mich auf das Buch zum deutschen Wald gefreut. Als ich es dann öffnete und sah, dass es um "Hitlers heimliche Helfer" geht, musste ich mich erst selbst kneifen, schütteln und mehrmals umdrehen. Es würde mich schon sehr interessieren, was hier schiefgelaufen ist und wer hier "heimlich" ein falsches Buch zum Cover "geliefert" hat oder umgekehrt. Mit unheimlichen Grüßen, C. Kuhn