Als nur gelegentlicher Science-Fiction-Leser wurde ich zunächst einmal durch das gelungene Titelbild angezogen. Und als der Klappentext versprach, das Buch versuche einen Überblick über dieses Genre zu geben, kaufte ich es mir so neugierig wie skeptisch. Meine Bedenken waren aber bald zerstreut. Hans-Peter von Peschke schreibt unterhaltsam und auch für Laien verständlich. Dadurch, dass das Buch thematisch gegliedert ist und dabei auf alle Medien eingeht, gelingt es ihm, gewisse Typen und Entwicklungen herauszukristallisieren. Besonders spannend fand ich, wie er die Behandlung bestimmter Themen in die jeweilige Zeit einordnet und schreibt, dass für ihn Science-Fiction auch „Spiegel der jeweiligen Gegenwart“ ist. Gefallen hat mir auch, dass er statt einer Einleitung eine kleine Zeitreise in Schlaglichtern zurück in die „Zukunftsromane“ des 20. und 19. Jahrhunderts macht. Natürlich weiss ich nicht, wie vollständig einem Science-Fiction Fan das Buch erscheint, aber Vollständigkeit ist vermutlich gar nicht möglich, wenn nur das Spektrum oder „Die Welten der Science-Fiction“ – so der Untertitel – erfasst sind. Wer sich für dieses Genre etwas interessiert, ist sehr gut bedient und erhält viele Anregungen zum Weiterlesen oder Weitersehen.