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Ingrid von Buchsichten
08.04.2024
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Der Titel des Buchs „Alles, was wir wissen – und was nicht deutet bereits an, dass es unmöglich ist, die Kenntnisse aller Menschen zu allen denkbaren Themen in einem Buch verständlich aufzubereiten. Das ist auch dem Herausgeber Christopher Lloyds bewusst und er hat sich hierzu Gedanken gemacht, dazu später mehr. Im Untertitel wurde hinzugefügt, dass das Buch Aussagen trifft über Raketen, Vulkane, Mumien, Bienen, Kriege, das Gehirn und unsere Zukunft. Die Begriffe sind jedoch bei Weitem nicht abschließend aufgelistet, sondern finden sich in einem der acht Themenbereiche wieder. Die Kapitel sind gegliedert in Universum, Erde, Materie, Leben, Menschen, Altertum und Mittelalter, Moderne Zeiten sowie Heute und Morgen und sorgen für einen spannenden Themenmix. Obwohl die unterschiedlichen Gebiete einzeln angesprochen werden, greifen sie dennoch ineinander über.Christopher Lloyd kann man als Suchenden bezeichnen, der ständig nach Antworten auf die Fragen forscht, die sich für ihn täglich ergeben. Dabei bleibt seine Neugierde nicht still, woraus sich immer wieder neue Fragen ergeben. Diesem Umstand zur Folge hat der Herausgeber sich überlegt, wie er Verzweigungen und Anknüpfungspunkte im Buch darstellen kann. Aus diesem Anlass findet sich auf jeder linken Seite eine Fußnote mit Hinweisen zu verschiedenen Themen, die außerdem für den Leser interessant sein könnten mit Seitenangaben zum schnellen Auffinden. An dieser Stelle stehen auch die beratenden Experten genannt, die bei der Erstellung der jeweiligen Seite mitgearbeitet haben. Mit Foto und gelb unterlegt werden sie mit kurzer Zusammenfassung des Gebiets, auf dem sie arbeiten, auch noch einzeln rechts unten auf entsprechenden Seiten vorgestellt. Am Ende des Buchs findet sich ein Quellen- und Bildnachweis sowie die Mitwirkenden am Text, an den Illustrationen und zur wissenschaftlichen Beratung. Leider ist kein Stichwortverzeichnis hinzugefügt, vermutlich aufgrund der großen Anzahl von Begriffen, die hier zu nennen wären und weil der Leser auf die Querverweise zurückgreifen kann.Das Buch ist eine große Fundgrube an Wissen. Es macht Spaß, darin zu blättern. Übersichtliche Grafiken, strukturierte Aufbereitungen von Daten und passende Fotos zu den Sachgebieten werden farblich voneinander abgegrenzt und sind dadurch Blickfänge, die auf kreative Weise dazu auffordern, betrachtet und gelesen zu werden. Schon Kinder ab etwa acht Jahren können gemeinsam mit Älteren auf Entdeckungsreise im Buch gehen, aber auch Erwachsene können nicht nur ihr Wissen auffrischen, sondern Erweitern und Neues entdecken. Dabei wird Jeder feststellen, dass sich längst nicht alle Frage mit den Kenntnissen unserer Zeit beantworten lassenAuch in seinem Buch „Alles, was wir wissen und was nicht“ gelingt es dem Herausgeber Christopher Lloyd wieder, die Wissbegier des Lesers anzusprechen und neben der Vermittlung von Fakten dessen Neugier zu kitzeln auf die sich aus den Antworten aufwerfenden neuen Fragen. Mich hat das Buch sehr angesprochen, weil es mir auf unterhaltsame Weise Altbekanntes ins Gedächtnis gerufen, Zusammenhänge verdeutlicht, Einblicke gewährt und neues Know-How vermittelt hat. Daher empfehle ich das Buch gerne weiter.
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buecherschildkroete
08.04.2024
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Ein Buch, der vielen Ah’s und Oh‘sDas Cover ist schlicht und eher zurückhaltend. Die Farben passen sehr gut zueinander und die kleinen „Bilder“ lassen nicht erahnen, wieviel wissenswertes sich wirklich in diesem Buch, besser gesagt in dieser Enzyklopädie befinden.Meine MeinungChristopher Lloyd ist mit dieser Enzyklopädie „Alles, was wir wissen und was nicht. Raketen, Vulkane, Mumien, Bienen, Kriege, das Gehirn und unsere Zukunft“ aus dem wbg THEISS Verlag ein absolut wahnsinnig informatives Buch gelungen. Egal wie alt oder jung man ist, jeder findet ein Wissensgebiet, das ihn besonders interessieren wird. Natürlich bleibt es nicht aus, dass unsere Kinder nicht alles geschrieben verstehen und dadurch Fragen aufkommen, was genau gemeint ist.Ebenso habe auch ich als Erwachsener das ein oder andere Fragezeichen vor mir, aber dadurch wird definitiv das Interesse angeregt und man kann sich sofort im Internet über das Thema schlau machen. So lernt nicht nur das Kind etwas, sondern auch wir Erwachsene erweitern unser Wissen.Wie Christopher Lloyd in der Einleitung schon schreibt, führt jede Antwort zu neuen Fragen. Dies musste ich auch schon öfter erleben. Ich hatte so viele Momente, in denen ich das Erwähnte absolut unglaublich fand, z. B. die Info zur gelben Haarquelle, oder was eine Weltraumtoilette mit Sternschnuppen zu tun haben. Wie viele verschiedene Gesichter ein Mensch machen kann, welches die bevölkerungsreichsten Städte der Welt sind oder ob Menschen auf dem Mond leben können? Nichts bleibt unbeantwortet.Das Buch ist auf 384 Seiten vollgepackt mit Informationen, die in 8 tolle Kapitel unterteilt sind. Dadurch ist für jeden etwas mit dabei. Vielleicht schaut man sich sogar auch Themen an, die einem nicht so liegen oder interessieren, da es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben wird, sondern ganz kurz und knapp erzählt wird. Es gibt viele tolle Fotos und Graphiken, so dass einem nie langweilig wird.Unser Sohn, 14 J., ist besonders an Geschichte interessiert und hat sich natürlich sofort die Kapitel 6 und 7 angeschaut. Dabei kamen nicht nur neue Fragen auf, nein, er hat mir auch viel Wissenswertes über die Geschichte erzählt.Mein FazitIch kann dieses Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Ich blättere immer wieder durch das Buch und bleibe an einem Thema, bzw. an einer Information hängen, welche ich mir dann genauer anschaue. Es kommt auch immer wieder vor, dass ich meinen Kindern meine neue Erkenntnis erzählen muss, oder umgekehrt.Meiner Meinung nach ist das Buch für die komplette Familie interessant.Es werden viele Fragen kurz beantwortet und dadurch macht es Spaß zu stöbern. Das Buch liegt auch nach 3 Wochen noch bei uns im Wohnzimmer und jeder schaue weiterhin gerne rein.