PR ist als SF-Serie wohl legendär. Seit über 50 Jahren gibt es sie schon und sie ist weltweit erfolgreich. Ich selbst habe erst 2011 angefangen PR zu lesen. Für so einen späten Einstieg kommen nur die Silberbände in Frage. Vor dem Hintergrund der heutigen Erkenntnisse über das Weltall ist die Serie sicherlich veraltet. Das macht aber nichts. Man muss sich nur auf die Story einlassen. Es ist eh SF! Gelingt einem das, so findet man sich in einer spannenden Welt mit den unterschiedlichsten Charakteren wieder, deren Story man fast sein ganzes Leben lang lesen kann.Fazit: Ich mag das alles sehr gern und kann Interessierten den Einstieg in PR über die Silberbände empfehlen.PS: Perry Rhodan wird übrigens DEUTSCH ausgesprochen. Der Name Rhodan wurde von einem Monster abgeleitet, welches in einem japanischen Monsterfilm kreiert wurde. Dieses hieß m.E. Rodan. Die Autoren wollten Konflikte mit den Japanern vermeiden und fügten ein H in den Namen ein. Damit wurde eine Namensgleichheit vermieden. Evtl. Copyrights wurden nicht verletzt.
Da ich mich schon in den sechzigern, kurz nach dem Erscheinen, über 10 Jahre mit diesem Genre P.R. beschäftigt und auch gesammelt habe, komme ich nicht umhin zu sagen, dass die Silberbände eine echte Bereicherung sind. Alleine die manchmal öden Rückblicke und Wieder-holungen, die man damals noch in Kauf nahm, sind verschwunden, der rote Faden aber nicht. Ich weiß nicht, wielange es P.R. noch geben wird und um was und wo es geht ist mir fremd geworden nach über 40 Jahren; aber alleine, dass es die Serie noch existiert, spricht Bände. Vielleicht werde ich einmal einen der letzten Silberbände kaufen, um zu wissen, wieweit man gekommen ist. Summa summarum, bei P.R. waren die Bände bis Band 500 für mich die Besten und diese wieder lesen zu können, macht Spass.