Das Buch Clever zur Abschlussarbeit ist ein guter Begleiter für Studenten, die zum ersten Mal eine Abschlussarbeit erstellen müssen. Es eignet sich gut als Einstiegslektüre, um einen Anfang zu finden mit dem Projekt „Abschlussarbeit“. Der Autor geht sehr systematisch vor, indem er am Anfang des Buches Tipps zur Themenfindung gibt und zur Gliederung der Thesis. Wünschenswert wäre eine tiefere Hilfestellung zur Erstellung der Forschungsfrage, also wie man genau dabei vorgeht. Es wird zwar darauf eingegangen, aber zu oberflächlich.Das Buch ist sehr flüssig geschrieben mit einem modernen Schreibstil, so dass man gespannt weiterliest. Der Autor geht dabei nicht nur auf fachliche Kompetenzen ein, sondern auch auf psychische Herausforderungen, die für einige während des Schreibens zu meistern sind. Dabei gibt er gute Ratschläge zur Selbsthilfe, um die stressige Zeit möglichst gut zu überstehen.Das Kapitel zur Erstellung der Gliederung hat mir gut gefallen. Die aufgeführten Beispiele sind anschaulich und man bekommt eine Art Handbuch zur Seite gestellt. Eine empfehlenswerte Lektüre für Studierende der Wirtschaftswissenschaften.
Das Buch „Clever zur Abschlussarbeit“ von Martin Heitmann soll eine Einstiegshilfe sein, um mit der sich anbahnenden Abschlussarbeit (Bachelor und auch Master) zurecht zu kommen.Ein erster positiver Eindruck bestand darin, dass der Autor versucht hat, den Leser positiv zu bestärken. Mit vielen Abbildungen und Hilfe-Kästchen wurden die Hilfestellungen kurz und ansprechend vermittelt. Die verschiedenen Tipps, z.B. zur Themeneingrenzung, Aufbau der Arbeit, Formatierungen uvm. haben mir persönlich viel gebracht. Sehr gut waren Hinweise, wie man sich viel Arbeit ersparen kann, z.B. durch die Suche nach doppelten Leerzeilen über die Suchfunktion oder auch die Erstellung einer Tabelle, um seine anfängliche Literatur zu sortieren und zu bewerten.Kritisch sehe ich in seinem Werk, dass hauptsächlich als Methode das Interview genauer beschrieben wurde. Viele Studierende fragen sich, was sie unter dem Kapitel „Methoden“ erläutern sollen, doch für die wenigsten kommt ein Interview für die eigene Arbeit in Frage. Auch schade ist es, dass verschiedene Themen, u.a. Zitationen und konkrete Anweisungen, wie man mit Word, Excel und Powerpoint umgeht, nicht näher erläutert werden. Es wird zwar gesagt, dass es verschiedene Funktionen gibt, aber die praktische Umsetzung im Programm fehlt oder bezüglich der Zitate fehlen ein paar Beispiele.Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch einen groben Überblick für den allgemeinen Einstieg in die Abschlussarbeit gibt, sodass man mit einem Lichtblick in die Arbeit starten kann. Sollten jedoch konkrete Fragen bestehen, ist diese Lektüre eher ungeeignet.