Russland setzt den Krieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Am Boden sind beide
Armeen erschöpft doch der Rüstungswettlauf treibt die Drohnentechnologie voran. Der Krieg
hinterlässt auch jenseits der Schlachtfelder und Einschlagskrater tiefe Spuren in Gesellschaft
und Politik der Ukraine Russlands und anderer ostmittel- und osteuropäischer Staaten. Der Band
geht dem am Beispiel des Angriffs auf die Korruptionsbekämpfung in der Ukraine der
Militarisierung der russländischen Gesellschaft und des lettischen Grenzregimes nach.
Rückblicke auf die europäische Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert
reflektieren eine ganz andere Zeitenwende: den Umbruch von 1989 der mit dem Brief der
polnischen Bischöfe von 1965 und der KSZE-Schlussakte von 1975 seinen Anfang nahm.