Ich glaube, es gibt kaum einen Menschen auf der Welt, der Musik nicht liebt. Und auch Kinder lieben es, Musik zu hören, zu tanzen und zu singen. Schon kleine Babys lassen sich durch Gesang beruhigen.Meine Kinder haben es immer geliebt, wenn ich mit ihnen gesungen habe. Zum Glück kann ich eine ganze Menge Kinderlieder auswendig – denn ich bin selbst damit aufgewachsen und kann mich an viele Autofahrten erinnern, in denen meine Mutter mit uns gesungen hat. Ein Autoradio gab es damals noch nicht.Wie wichtig mir Musik und Singen wirklich ist, habe ich während der Corona Zeit gemerkt – keine Chorproben mehr, kein Singen in der Kirche… etwas fehlte einfach! Wie habe ich es genossen, in der Kommunionmesse meiner Tochter wieder singen zu dürfen!Darum finde ich den Zeitpunkt gerade perfekt, um euch diese interessante Sachbuch vorzustellen. Es gibt dort wirklich eine ganze Menge zu entdecken.Besonders interessant fand ich persönlich die Seiten über die verschiedenen Musikrichtungen und ihre Merkmale. Besonders, weil es dazu auch immer eine kleine Playlist gibt, so dass man sich die Lieder auch z.B. über Spotify direkt anhören kann und einen Bezug herstellen kann zu dem, was man gelesen hat. Das finde ich wirklich sehr gelungen!Auch toll finde ich die Erklärung, was Musik eigentlich ist, was sie in uns auslöst, warum wir sie lieben und warum wir mit Musik sogar besser lernen können. Das wird wirklich anschaulich und kindgerecht erklärt, war aber auch für mich als erwachsener Leser sehr spannend.Zusätzlich werden in diesem Buch auch verschiedenste Instrumente vorgestellt und erklärt, wie sie funktionieren.Die Gestaltung des Buches ist grafisch und farblich modern und ansprechend, der Text einfach gehalten aber dennoch voller Informationen. Es muss nicht von vorne bis hinten durchgelesen werden sondern lädt zum Stöbern und entdecken ein.Ein wirklich sehr gelungenes Sachbuch, das ich auf jeden Fall für unsere Schulbücherei anschaffen werde.
Ich muss klarstellen, dass ich neunmalklug kritisiere, ohne das Buch zu besitzen oder gelesen zu haben. Zwei Fehler sind mir aber beim Betrachten von Bild 5 aufgefallen: Abgebildet ist kein "Glockenspiel", sondern sind "Chimes" (rechts oben). Auch wenn Google-Übersetzung dies "zulässt", in Fachkreisen nennt es niemand Glockenspiel, denn das wäre ein Instrument mit klingenden Metallplatten, ähnlich einem Xylophon. Und hier ist die nächste Unsauberkeit, denn abgebildet ist auch kein Xylophon (links), sondern "Marimba", auch wenn das schon im Original ungenau benannt sein kann. Das Sachbuch sieht sonst sehr nützlich und ansprechend aus. Doch gerade wenn es für Kinder ist, die Wissen noch besser behalten als ich es tue, sollte es verlässlich sein. So lässt sich nicht ausschließen, dass sich auch andere Fehler eingeschlichen haben könnten.