Wir selbst bilden unseren ersten Schäferhund konsequent nach dieser Methode aus und die Fortschritte im Vergleich zu älteren Trainingsmodellen sind unglaublich. Zwar kennt man heute schon Verbesserungen im Detail, wie z.B. das Clicker-Training, aber dieses Buch bildet einfach die Grundlage für eine "kameradschaftliche" Führer-Hund-Beziehung.Was mich bei der Lektüre nur maßlos geärgert hat, ist die Ignoranz, mit der viele sogenannte Hundesportfreunde auf Literatur dieser Art verzichten. In unserem Verein z.B. redet man von Siegerschauen und dass bei der Schutzhund-I-Ausbildung noch lange nicht Schluss sein darf, kriegen aber die eigenen Hunde nicht mal sauber durch eine Begleithundeprüfung. Und wenn eine Übung nicht sofort perfekt funktioniert, heißt es, dass wir heute zu viele Problemhunde haben und da nur Starkzwang hilft. Dass es aber auch an der falschen Ausbildungsmethode liegen könnte, das wäre das Letzte, woran man glaubt - so verlassen fast alle demonstrativ den Übungsplatz, wenn wir in Erscheinung treten.Also liebe Sportfreunde, dieses Buch ist der richtige Einstieg, lasst Euch nicht beirren! Es gibt auf keiner Prüfung mehr als 100 Punkte, aber wenn man sich über 90 als Ziel setzt (ohne den Hund zu schlagen) fühlt man sich einfach besser!