★★★★★
k.A.
08.07.2026
ean-shopping.de
Diese Bücher sind wirklich eine faszinierende Art, die Schweizer Kultur und die damit verbundenen Beobachtungen zu verstehen. Ich bin sehr begeistert von der tiefgründigen und witzigen Art der Darstellung.
★★★★★
k.A.
08.07.2026
ean-shopping.de
Die Kartonierung des Buches ist sehr robust und die Papierqualität wirkt solide. Die Druckqualität ist sauber und die Bindung hält das Buch gut zusammen. Die Lieferung war unkompliziert und das Buch ist gut lesbar.
Ich kann das Buch sehr empfehlen und werde für meine Eltern je ein Exemplar kaufen!Generell stellt sich hier die Grundsatzfrage, wie sind denn die Schweizer eigentlich? Charakterlich, geschichtlich, im Alltagsleben...Ich, als Weltreisende, in der Schweiz geborene Frau, kann Paul Bilton in den allermeisten Punkten beipflichten.! Die Schweizer sind, verglichen mit anderen Ländern, im Umgang misstrauisch, blockiert, stoisch, vorsichtig, zurückhaltend, arbeitssam. Thematisch gehts (in Arbeitspausen, Mittagessen sowie in der Freizeit) meist nur um Soll und Haben (Arbeit/Hab-und Gut, Karriere).Die Grundstruktur der Schweizer, sich stets auf etwelche eintreffenden Katastrophen vorzubereiten und auzurichten ist herllich, erfrischend gut dargestellt. Ebenso dass nur schweizer Qualität den Anspruch für sich einnehmen will das Non plus Ultra aller Dinge zu sein. Auch wird der oft fehlende Charme durch das Bewusstsein der "Correctness" kläglich unterdrückt. Offenheit, Leichtigkeit, Frohsinn ist hier kaum zu erwarten. Wer nicht mit Arbeit, Ausbildung und Geld beeindrucken kann, hat hier verloren! Komisch, dass die Schweizer Kinder nicht schon arbeitend zur Welt kommen.... Merke: Ich habe 3 Ausbildungen und spreche 4 Sprachen... Trotzdem! Gibt man hier sein Bestes, ist es nie gut genug. Nicht für die Schweizer! Der militante Unterton ist überall gnadenlos zu spüren.Kontaktfreudigkeit, Offenherzigkeit, Menschlichkeit wird all zu oft aufgrund des täglichen Wettlaufs um Soll und Haben vergessen... Schade eigentlich!
Obwohl erst kürzlich erschienen sind diverse Dinge längst geändert. Viele wirklich typisch schweizerische Eigenheiten werden gar nicht angesprochen. Man merkt, dass der Autor nicht in der Schweiz aufgewachsen ist. Das Thema Dialekt ist so vielfältig, dass man darüber ein ganzes Buch schreiben kann und daher sind auch ein paar typische Eigenheiten fehlend. Obwohl der Autor die Schweizer nicht total richtig darstellt ist das Buch amüsant
Der Autor hat keine Ahnung über den Aufbau und die Kultur der Schweizer. Er beurteilt die Schweiz als Werbefritz aus "Züricher" Sicht und glaubt womöglich, dass das so heisst.Beispiel:Auf Seite 68 gibt es da einen seltsamen Brauch im Nordosten der Schweiz. Am Julianischen Neujahr, ein paar Wochen nach dem Neujahr der übrigen Welt, trägt da die Bürgerschaft alles mögliche auf dem Kopf.Was soll man mit der Info jetzt machen?Den Nordosten der Schweiz gibt es auf der Karte, nicht aber in der Kultur aber eben für Zürcher und internationale Werbefritzen.Wer die Schweiz versteht, teilt primär nach Kantonen ein, in zweiter Linie nach Konfession und natürlich Stadt und Land.Da sollte stehen: Am alten Silvester (13. Januar) und auch am neuen Silvester und nicht am Neujahr und keine paar Wochen!Im Osten der Schweiz, nicht im Nordosten...Im Kanton Appenzell Ausserrhoden, aber nur in gewissen Gemeinden...Tragen primär die Bauern, nicht die Bügerschaft...Kunstvolle oder auch ganz wilde Kleider...Und vertreiben mit Schellen und Jodeln die bösen Geister...Zur Sprache fällt dem Autor nur der Vergleich zwischen Britischem und Amerikanischen Englisch ein.Dass überall Schweizerdeutsch gesprochen wird, das ausser den Schwaben und allenfalls Bayern aber Deutsche nicht verstehen, entgeht dem Autor komplett.Nützlich für Deutsche wären ein paar einfache Tips, wie man als Teutone ein paar - auch sprachliche - Fettnäpfe vermeiden könnte.Und neben der deutschsprachigen Schweiz gibt es noch drei weitere Landessprachen - Englisch ist keine davon. Und die werden auch ganz selbstverständlich genutzt. Als allgemeine Regel spricht in der Politik jeder in seiner Muttersprache.Als Angelsachse ist der Autor mit dem Mehrparteiensystem masslos überfordert. Einem Deutschen wird das nicht exotisch vorkommen. Aber vielleicht wäre der feine Unterschied zwischen Stimmrecht und Wahlrecht hervorzuheben!Das Buch ist in keiner Weise empfehlenswert!