ich mag ihre Sprünge in die Vergangenheit, die Licht in den aktuellen Fall bringen. Ich mag die mittlerweile vertraut gewordenen Protagonisten, deren Alltagleben gekonnt miteingebunden werden. Ich mag Schweden und die Schäreninseln auf denen ich mich bei diesem vierten Fall schon so etwas wie zu Hause fühlte. Ich finde es auch schön dass der traumatisierte Kommissar Thomas Andreasson wieder hoffen darf nochmals Vater zu werden, ebenfalls seine echte Freundschaft mit Nora, die allen Widrigkeiten des Lebens zum Trotz, über die Kindertage hinaus bestehen bleiben konnte.Was mich in diesem Krimi aber störte war der für mich völlig unnötige, überzogene Showdown: Im letzten Drittel des Krimis entgeht Kommissar Adreasson gerade noch einem tödlichen Unfall (Rippen angebrochen etc.) dann, als klar wird, wohin sich der od. die Hauptverdächtige geflüchtet hat, setzt er sich trotz Schmerzen (und schwangerer Frau) über alle Vernunft hinweg, rast mit einem Boot der Wasserpolizei (die Schlüssel hatte er noch zufällig in seiner Tasche, obwohl schon längst bei der Kriminalpolizei??) bei schwerem Unwetter durch die Schären, gefährdet absolut verantwortungslos seine Kollegin, Mutter zweier Kinder, kämpft sich durch tosende Gewässer, und über steile Felsen und versucht in Dunkelheit und Sturm über glitschige Abhänge eine gestörte Frau zu retten, obwohl er eigentlich schon erkannt hat, dass es nichts mehr zu retten gibt .... das war eindeutig zuviel des Guten für diese Geschichte - deshalb nur 3 Punkte