★★★★★
k.A.
08.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine unglaublich bewegende und eindringliche Geschichte, die mich tief berührt hat. Die Darstellung der Beziehung zwischen Erich Kästner und seiner Mutter ist sehr lebendig und fesselnd.
Ich habe das Buch im Familienkreis verschenkt, war ein absoluter "Bringer"!Zwar kannte ich den "Kästner-Faible" (den ich selbst teile)der Beschenkten, aber man weiß ja nie!?Aber Erich Kästner hat mal wieder nicht enttäuscht, ich werde mir das Buch selbst wohl demnächst auch noch zulegen.Also: Daumen hoch!
★★★★★
Günter Nawe "Herodot"
02.05.2024
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Mütter spielen in der Literaturgeschichte immer schon immer eine sehr wichtige Rolle - als "Stoff" oder einfach in Zusammenhang mit Autoren, Schriftstellern, Dichtern. Es dürfte wohl aber kein innigeres, kein selteneres Verhältnis gegeben haben als das Verhältnis zwischen dem Schriftsteller Erich Kästner und seiner Mutter Ida.Briefe, Gedichte, Erinnerungen - sie durchziehen die Biografie und das Werk Kästners wie ein roter Faden. Und das auf eine so bemerkenswerte und innige, liebevolle Art, dass sich Sylvia List dankenswerter Weise dieses Themas angenommen und eine wunderbare Zusammenstellung von Geschichten, Gedichten und Briefen herausgegeben hat, die sich allesamt um Kästners geliebtes "Muttchen", dem der "olle Junge" nicht genug "Grüßchen und Küsschen" schicken konnte, beziehen. Ihr, seinem und ihrem "Glückallein" konnte er alles sagen, alles schreiben. Er schickte ihr nicht nur Grüße und Küsse und alles, was er schrieb, sondern auch die schmutziges Wäsche. Und sie - die pragmatisch veranlagte Frau, die so ganz von Liebe überströmte, sorgte für ihn ganz praktisch, handfest und voller Hingabe."Muttchen und ihr Junge" - das war schon etwas Außergewöhnliches und Besonderes. Und dies belegt die sehr schöne Zusammenstellung, die in diesem Band "Meine Mutter zu Wasser und zu Lande" vorliegt. Man kann die Gedichte, Texte und Briefe auch im Werk und in Biografien finden; hier sind sei einmal "kompakt" vefügbar.Wie hat Erich Kästner gedichtet?:"Das ist ein Glück: mit seiner Mutter fahren! / Weil Mütter doch die besten Frauen sind. / Sie reisten mit uns, als wir Knaben waren, / und reisen nun mit uns, nach vielen Jahren, / als wären sie das Kind."Vieles, was dieser außergewöhnliche Schriftsteller schrieb, mag heute pathetisch klingen, überschwänglich, vielleicht auch ein wenig altmodisch. Es ist es nicht: Hier haben sich zwei Menschen - Mutter und Kind, und das blieben sie auf ihre besondere Weise ein Leben lang - geliebt; mit einer Liebe, die vielleicht sogar die einzig wahre ist. Gleichzeitig ist diese Buch auch eine kleine Hommage an alle Mütter dieser WeltWir, die Nachgeborenen, Kinder und Mütter, sollten sich von diesen Texten gefangen nehmen lassen; mit ihnen traurig sein, sich mit ihnen freuen, ihre sprachliche Unmittelbarkeit und ihren Humor genießen.