★★★★★
k.A.
07.06.2026
ean-shopping.de
Die Papierqualität ist akzeptabel, der Abstand zwischen den Zeilen ist etwas zu eng für eine entspannte Lektüre. Bei gedämpftem Licht ist die Lesbarkeit der kleineren Schrift etwas mühsam.
★★★★★
k.A.
18.02.2025
ean-shopping.de
Das Buch hat eine gewisse Dicke und das Papier fühlt sich beim Durchblättern etwas rau an. Die Buchbindung wirkt fest und hält den Inhalt gut zusammen. Das Format ist ein gängiger Größe für ein Buch.
★★★★★
k.A.
19.11.2024
ean-shopping.de
Ich habe das Buch ein paar Mal durchgesehen, weil ich es auf dem Regal habe. Die Papierqualität ist ordentlich und der Druck ist klar lesbar. Die Bindung hält das Buch in Ordnung. Ich lese es selten, aber die Anordnung der Seiten ist gut für den Blick. Es ist ein Buch, das man ruhig anschauen kann.
Habe mir das Buch angeschafft, als ich auf das Ergebnis einer ärztlichen Untersuchung wartete, die Anlass zu schwerwiegenden Befürchtungen gab. Auch nachdem Entwarnung gekomen ist, empfinde ich die Lektüre als sehr hilfreich. Sie zwingt dazu, sich mit Gedanken auseinanderzusetzen, die man im Alltag des Lebens leicht im Hintergrund verschwinden lässt. Umso größer oft die Fassungslosigkeit, wenn Leid und Tod nicht mehr in den allsonntäglichen "Tatort" abgeschoben werden können, sondern einen plötzlich existenziell betreffen.Die Verfasserin starrt nicht auf den Tod wie das Kaninchen auf die Schlange, sie weist aber auf das hin, was der 90. Psalm "klug werden" nennt. Oder wie ein weiser Mensch eine bekannte lateinische Sentenz abgewandelt hat: "Si vis vitam, para mortem" (Wenn du das Leben in seiner ganzen Tiefe erfassen willst, stelle dich den Gedanken an die Endlichkeit dieses Lebens). Letzlich ist nicht entscheidend, wie viele Jahre unser Leben hat, sondern wie viel Leben unsere Jahre haben. Und dann kann man auch dem Tod und der Trauer anders begegnen.Natürlich schreibt hier eine engagierte Christin. Insofern wird ihr Buch auch in erster Linie von Christen als hilfreich empfunden werden. Aber ich empfehle die Lektüre durchaus auch Lesern, die sich mit diesem Glauben eher schwer tun. Vielleicht gewinnen auch sie überraschende und hilfreiche Einsichten.Ergänzend weise ich auf eine wichtige und ebenfalls ausgesprochen nachdenklich stimmende Publikation hin, die auch von Margor Käßmann zitiert wird: Fritz Roth, "Das letzte Hemd ist bunt".
Das Buch der Theologin Käßmann ‚Das Zeitliche segnen‘ ist wunderbar und äußerst lesenswert. Über den Tod redet man nicht gern, man denkt am liebsten gar nicht darüber nach und rückt ihn aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit. Wenn es schon mit dem Leben schwer wird, wenn das eigene Ende unausweichlich naht, beschäftigt man sich lieber mit Sterbehilfe, einfach um möglichst das eigene Ende nicht bewusst hinzunehmen, sich lieber einschläfern zu lassen. Es gibt wohl keinen Aspekt über Leiden und Tod, den Käßmann nicht einfach schildert, so einfach und natürlich, dass Ängste abgebaut werden und die Einsicht entsteht, der Tod gehört ganz natürlich zu unserem Leben. Natürlich spielt für eine Theologin auch eine große Rolle, die Zuversicht deutlich zu erwähnen, die aus dem Glauben erwächst. Nachdenklich wird man, wenn man durch dieses Buch dazu geführt wird, auf die heute sehr veränderte Haltung gegenüber dem Tod und damit auch auf den Umgang mit den Verstorbenen nachzudenken. Dass Hospize an die Stelle der Familien treten, dass Bestattungen zunehmend anonymisiert werden, ist wohl kein kultureller Fortschritt.