★★★★★
k.A.
06.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Werk bietet eine tiefgründige und faszinierende Einführung in die Epikurphilosophie, die wirklich begeistert. Die Darstellung der Ideen des Epikur in dieser Ausgabe ist hervorragend und sehr zugänglich.
★★★★★
k.A.
06.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Werk bietet einen faszinierenden Einblick in die Epikur-Philosophie, obwohl die Textauswahl etwas eingeschränkt ist. Es ist eine wertvolle Lektüre für alle, die sich für antike Philosophie interessieren.
Ich bin echt begeistert. Hier ist eine wirklich fundierte Einführung in die Philosophie Epikurs gelungen. Sowohl die geschichtlich -gesellschaftlichen Hintergründe als auch die Kernaussagen und zentralen Themen der Philosophie Epikurs werden plastisch und greifbar dargestellt. Neben der Rezeptionsgeschichte wird auch klar, was Epikur uns heute sagen kann. Ein wirklicher Genuss!
Auch wenn wir die Skeptik pflegen, bleiben viele Fälle, in denen wir glatten Irrtümern aufsitzen, die wir für die pure Wahrheit halten. Wenn wir tiefer graben, uns besser informieren, fällt es uns wie Schuppen von den Augen. So ging es mir einmal mehr mit dieser Einführung zu Epikur.Die Meinung war, Epikur sei ein alter Hedonist, dem nur die körperliche Lust etwas bedeutet habe. Wahr ist, dass es Epikur darum ging, Unlust zu vermeiden, die erste Massnahme war die Askese. Als wahr hat sich das genaue Gegenteil erwiesen in dieser Lektüre. Die falsche Meinung, auch das wird in dieser Einführung gesagt, wurde schon von den Stoikern in die Welt gesetzt, Epikurs philosophische Gegner.Darüber hinaus ging es Epikur darum, den Menschen frei zu setzen, frei von Ängsten, ihm ein selbständiges Denken und Leben zu empfehlen, das am besten im Stillen und Verborgenen geführt wird, im sprichwörtlichen Garten, mit Freunden. Seine philosophischen Feinde waren die Idealisten, deren Mystifikationen er polemisch niedermachte. Sein Hauptziel: Plato.Epikur ist somit der Ahnvater einer hellen, individualistischen Denklinie, die sich durch das Abendland zog, durch das hierarchie- und gottesgläubige Mittelalter natürlich als Minderheitenprogramm, umso präsenter wieder in der Aufklärung und danach bis hinein in die Postmoderne. Und er passt gut zu uns, während die idealistischen Grossmeister mit ihren Supersystemen zu Recht als verdächtig erscheinen: Sie haben zuviel Schaden angerichtet.Diese Einführung ist eine gelungene Sache, in aller Kürze dennoch hoch informativ. Epikur hat es verdient, dass wir sie lesen. Wir müssen ihm dankbar sein.