★★★★★
k.A.
13.12.2025
ean-shopping.de
Ich habe dieses Buch als Mitbringsel für meine Schwester ausgewählt. Die äußere Erscheinung des Buches ist solide und die Bindung hält die Seiten gut zusammen. Die Lesbarkeit der Schrift ist für mich gut zu erkennen. Meine Schwester hat das Buch angenommen und scheint es nun zu lesen.
★★★★★
k.A.
20.10.2025
ean-shopping.de
Die Ausgabe ist gebraucht und hat einige Gebrauchsspuren, aber der Zustand ist insgesamt in Ordnung. Die Bindung hält die Seiten gut zusammen und der Druck ist lesbar. Man bekommt für den Preis eine gebrauchte Ausgabe.
★★★★★
k.A.
17.02.2025
ean-shopping.de
Die Buchausführung ist solide. Das Papier fühlt sich beim Durchblättern nicht besonders dünn an. Die Heftung der Seiten hält gut und die gesamte Erscheinung ist robust. Die Rückenbindung ist stabil und hält das Buch beim Transport.
★★★★★
Christoph Martin Wieland
19.05.2024
amazon.de
Fast 20 Jahre nach seinem Tod (1995), fast 40 Jahre nach der deutschen Erstveröffentlichung schafft es Ross Thomas wieder im Gespräch zu sein. Dem Alexander Verlag in Berlin ist es zu verdanken, dass der Autor mit einem hervorragenden Gespür für gute Politthriller in Deutschland nun endlich vollständig übersetzt gelesen werden kann. Viele seiner Krimis fielen der 128-Seiten-Regel in den 70er Jahren zum Opfer, mehr als acht Druckbögen (8x16 Seiten) durften es damals für Ullsteins Gelbe Reihe nicht sein. Die Defizite zeigt Jochen Stremmel, der Übersetzer von jetzt 311 Seiten „Fette Ernte“, in seinen Nachbemerkungen deutlich auf.Dass uns Ross Thomas auch heute noch etwas zu sagen hat, hängt mit seiner Entwicklung zusammen. Wenn er über amerikanische Politik schrieb, dann wusste er genau, wovon er sprach. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er u.a. auch nach Deutschland, wo er in den 5oer Jahren das AFN-Büro in Bonn einrichtete. Danach war er für Gewerkschaften und Politiker in den USA als Kampagnen-Berater tätig, u.a. war er Wahlkampfberater Lyndon B. Johnsons. Erst Mitte der 60er Jahre fing er an zu schreiben, bis zu seinem Tod entstanden 25 Romane.Warentermingeschäfte sind das Hauptthema von „Fette Ernte“. Einzigartig ist die Einbindung in die Erzählhandlung, die Ross Thomas vornimmt, einzigartig sind die Figuren, die manchmal leicht, oft massiv überzeichnet dazu auftauchen. Da gibt es keine Staffage, das sind alles fein ausgearbeitete Charaktere. Da ist der 93jährige Berater von sechs US-Präsidenten, der während einer Toilettensitzung Unglaubliches aufschnappt, da ist Ancel Easter, der als klügster Mann Washingtons gilt, den der alte Berater eigentlich informieren möchte und da ist Jack Pope, der als Ermittler für Easter tätig wird. Das sind die Guten, von denen der erste schon beim Zeitungsholen erledigt wird. Die andere Seite ist Vielschichtiger, vom direkten Verräter im Landwirtschaftsministerium, der seine Frau verprügelt, über einen obskuren Antiquitätenhändler bis zu Mafiagestalten. Der rote Faden, der schicksalshaft Anfang und Ende verbindet, wird von zwölf- und dreizehnjährigen Jungen gesponnen, die wesentlich in die Geschichte eingreifen.Thomas ist Garant für ständiges Schmunzeln während der Lektüre, gleichzeitig liefert er Aufklärung über politische und wirtschaftliche Strukturen. Sein früher Tod, er war erst 69 Jahre alt, hat es leider nicht möglich gemacht, dass er sich zu den Krisen nach 2001 äußern durfte, sein Blick auf die Spekulantengier hat aber Vieles vorweggenommen.