★★★★★
k.A.
06.07.2026
ean-shopping.de
Das Hörbuch ist sehr fesselnd und die Geschichte ist spannend, allerdings gibt es an einigen Stellen eine etwas unruhige Atmosphäre.
In der dritten Folge bekommt der Hörer einen waschechten „Slasher-Movie für die Ohren“. Die Geschichte, die erneut Markus Topf auf Basis des Romans „Der Satan führt Regie“ von Earl Warren umsetzte, ist von der Dramaturgie her ein absolut klassisches 70er/80er-Jahre Slasherparadies, das sich trotz Aktualisierungen nicht selbst verleugnet sondern genau den Charme und die Klischees alter Streifen wie diverse „Halloween“ oder „Freitag, der 13te“-Folgen zelebriert.Spannung gibt es von der ersten Szene an und wer die gute alte Zeit geradliniger Horrorstreifen zu schätzen weiß, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Bei der Produktion an sich kann man sich fast kurz fassen: Contendo Media und Audionarchie zeigen erneut wie man klassische Horrormotive zeitgemäß inszeniert.= = = SPRECHER = = =Das fängt bei natürlich schon bei den Sprechern an: Reent Reins als Erzähler erweist sich nicht nur als gute Idee, sondern auch als starke Besetzung für diesen Teil. Tobias Schmidt als Hauptfigur: Perfekt. Das gleiche gilt für Eva Michaelis als seine (Zwangs-)Verteidigerin Sheila Larrigan. Norbert Langer als opportunistische und charakterliche Produzentenwildsau Dean Hatcher ist wunderbar; cholerisch, schmierig, unsympathisch – punktgenau gesprochen. Martin May als dämonischer Gordon Gloom ist im positiven Sinne kaum wieder zu erkennen.Und auch der „Rest“ der Sprecherliste spricht so wie er sich liest: Sascha Rotermund, Erik Schäffler, Christian Stark, Peter Weis, Merete Brettschneider, Gabi Libbach, Douglas Welbat oder Daniela Hoffmann – egal wie groß oder klein die (Neben-)Rolle ist, sie ist stark besetzt und die Sprecherinnen und Sprecher liefern durchweg starke Leistungen. Aussetzer oder Mittelmaß sucht man vergebens.= = = Geräuscheffekte = = =Die Geräuscheffekte sind auch in dieser Folge wieder ein Aushängeschild. Qualität und Einsatz verdeutlichen, was die überstrapazierte Floskel „Kino für die Ohren“ im positivsten Sinne bedeutet. Auch hier ist der Hörer erneut so nah dran am akustischen Geschehen wie nur möglich, egal ob es dekandete Produzentenparties sind, Psychatrie oder die expliziten Momente, in denen Herr Gloom seinem „Handwerk“ nachgeht.= = = Musik = = =Die Musik von Alexander Schiborr fängt das trashige Ambiente zwischen Horror, Splatter und Vollgasmomenten wunderbar ein. Sie wird dezent und wohlplatziert eingesetzt, unterstützt die Atmosphäre und geht dann auch direkt ins Ohr.= = = Fazit = = =Als Fazit bleibt eine weitere extrem starke Folge, die Freunden von Slasher-Filmen der 70er-/80er-Jahre das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Zeitgemäß von der Produktionsart, von der Geschichte her dennoch dem „Old School Horror“ treu, bietet „Hollywood-Horror“ durchweg starke Sprecher, ein grandioses Sounddesign, passende Musik – und nicht zuletzt knapp 70 Minuten starke Horrorunterhaltung, die an die Hochzeit des Slasher-Genres erinnern.
Die Story ist klar Trasch, B Movie für die Ohren was die Geschichte im allgemeinenanbelangt ABER macht das ganz gut. Das der bereits befreite Mörder wieder zumleben erweckt wurde, erst später ausgebraben werden mußte von Ryan undSheilla, verstand ich nicht ganz. Hat er sich nach den morden wieder selbsteingebraben? Aber nicht so überladen wie die neuen SinclairHörspiele, daher angenehm zum hören.
Fand diese Folge die bislang schwächst der bisherigen 3 Folgen. Der Mörder der überall auftauchen + morden kann, ebenso schnell verschwindet, seine Pseudovampirschwäche in Form von Licht. Dazu noch sein recht einfaches Ende. Weiß nicht so recht, die Gesichte gefiel mir nicht sonderlich. Auch die Auflösung des ganzen fand ich schon fast ein wenig dämlich.Ob die Geschichten früher besser waren weiß ich nicht. Kenne weder die alten Romane noch evtl. erschienene Hörspiele.Bei manchen Sprechern habe ich den Eindruck sie machen das nicht o. noch nicht ganz so oft. Insgesamt geht die Folge in Ordnung. Habe die nächsten beiden Teile ebenfalls bestellt.