★★★★★
k.A.
11.05.2026
ean-shopping.de
Dieses Taschenbuch von Harald Kaup ist eine fantastische und fesselnde Geschichte, die mich sofort in die Welt von BLACK EYE entführt. Die Erzählung ist tiefgründig und absolut packend!
Ich habe mir dieses Buch als "Einstieg" in die Serie (auch die große) gekauft, weil sie mich durch ihre vielen Fans interessiert hat. Ich muss zugeben, dass mich Syntax- und Grammatikfehler, so lange sie sich in Grenzen halten, kaum interessieren. Für mich ist wichtig, dass der Schreibstil flüssig und die Geschichte interessant ist. Dies trifft hier auf jeden Fall zu.Ich habe die viel Bände dieses Prequels in einem Rutsch durchgelesen und kann nun interessierten Einsteigern berichten, was ich davon halte.1. Dieser Band ist auf jeden Fall ein guter Einstieg in die vier Bände insgesamt, die das Prequel umfasst. Der Erzählstil bleibt über alle Bände flüssig und interessant, wie die Geschichte nett. Wer den ersten kennt, und lieben lernt, der wird auch mit den Folgebänden glücklich (wie ich).2. Diese SF-Serie ist kein Hard-SF, also keine, die besonderen Wert auf Authentizität der futuristischen Elemente, Fakten und Gegebenheiten legt. Darin sind z.B. Wurmlöcher und schwarze Löcher dasselbe, was natürlich nicht stimmt. Man muss sie eher wie eine Fantasy-Geschichte lesen und insbesondere solche Fehler ignorieren können.3. Die Geschichte ist oft sehr spannend und mit Kampfszenen gefüllt, doch beileibe kein Military-SF.4. Wer Endegutallesgut-Geschichten mag wird hier glücklich, obwohl allein die diversen zusammentreffenden Charaktere sich garantiert in der Realität die Köpfe eingeschlagen hätten, bilden sie doch eine rundum glückliche Großfamilie. Ein wenig mehr Würze hätte sich der Autor definitiv im Miteinander geben können, aber da es ein Prequel ist und die Fakten für die bereits bestehende Story gelegt hat, ist das unwahrscheinlich gute Miteinander der unterschiedlichsten Menschen wohl einer der Zielparameter gewesen.5. Auch wenn die Handlungen der Hauptfigur oft cholerisch, spontan, unüberlegt und brutal sind. (Andere Figuren färben ab) basieren diese auf der recht klaren Moraleinstellung der Figur und konnten von mir daher akzeptiert werden. Ein wahrer Führercharakter ist diese Person keinesfalls . Die oft aus grausamen Verhältnissen oder Erfahrungen stammenden Mitfiguren sind ausreichend umrissen und akzeptierbar (noch).6. Feinde wohin man sieht. Die Feinde sind allesamt zuerst übermächtig und die Menschen werden dann dank einiger weniger Wissenschaftler wenigstens militärisch auf denselben Level wie diese gehoben. Dadurch schafft der Autor es, dass es immer recht knappe und fordernde Kämpfe sind, sich sich spannend lesen. Danach gibt es dann oft eine Kampfpause, in der die Reparaturen folgen und wieder Wert auf das Miteinander gelegt wird.7. Man sollte sich darauf einstellen, dass Liebeleien Pflicht sind. Fast jedes Töpfchen braucht sein Deckelchen. Besonders in den ersten Büchern der Serie ist dies der Fall. Wer mit Punkt 4 keine Probleme hatte wird hier sicherlich auch nur einen Seufzer loslassen.Zusammengefasst war es ein nettes Lesevergnügen, was meinen Erwartungen entsprochen hat. Daher auch die 5 Sterne. Der Autor sollte sich die Kritiken zu Herzen nehmen, denn die allermeisten haben Hand und Fuß. Ein Ausmerzen derselben würde der Qualität der folgenden Geschichten garantiert gut tun.
Sodala,ich muss nun wohl auch mal eine Rezension verfassen. Durch einen Bekannten erhielt ich den Tipp, beginnend ab 2014 A.D zu lesen und habe das einfach mal beherzigt. Er meinte, die Bücher sind gut geschrieben und der Spaß kommt nicht zu kurz. So begann ich Ende Januar zu lesen und habe dann Band für Band geradezu verschlungen - tatsächlich war ich vor der Erscheinungstermin von 2135 A.D. - Adventure- schon fertig so dass ich der Neuerscheinung regelrecht entgegengefiebert habe.Was macht also 2014 A.D aus?Der Autor spannt einen gar nicht so lange auf die Folter. Ausgerechnet einen Alkoholiker suchen sich die Außerirdischen, um eine doch recht heikle Mission zu erfüllen. Dabei ist die Story immer spannend und vor allem sind einige wirklich gute Gags enthalten. Meine Frau schaut immer ganz komisch, wenn ich mich vor lauter Lachen schüttle. Weiterhin bleibt es sowohl von der Technik wie auch den handelden Personen sehr überschaubar. Damit lässt sich das Buch sehr gut lesen ohne dass man zurückblättern muss etwas zu verstehen. Langweilig wird das aber garantiert nicht - der Autor versteht es nur sehr gut, nicht zu viele Fragen aufkommen zu lassen und erzählt eine sehr schlüssige Geschichte.Wer also gerne SciFi liest und Gefallen an phantastischen Geschichten hat, der ist mit dem Buch bzw. der ganzen Reihe sehr gut beraten. In letzter Zeit hatte ich einige SciFi-Bücher gelesen, aber keines hat mich so angesprochen wie diese Reihe. Einiges der außerirdischen Technik würde man ja zu gerne mal selber in Anspruch nehmen, zumindest wünsch ich mir manchmal das Bio-Upgrade, gerade wenn es mal wieder irgendwo zwickt, was ja bei Ü40 schon mal vorkommt.Anzumerken sei auch: Auch wenn es kriegerische Auseinandersetzungen gibt, es geht hier nicht so brutal zu, im Sinne dessen dass man alles haarklein beschreibt.Ich bin gerade dabei, die gesamte Reihe ein zweites mal zu lesen - Teil 1 habe ich schon wieder geschafft und es hat mir erneut gut gefallen. Doch auch wieder ganz interessant, weil man es beim 2. Mal aus einer ganz anderen Perspektive liest.
Zu Beginn war ich etwas skeptisch. Eine arbeitsloser Säufer als Held ist ja nicht unbedingt etwas Neues, aber aus dem Ruhrpott? Naja.Aber die Geschichte entwickelt sich doch recht schön und beschreibt die teilweise haarsträubenden Abenteuer, die diese Gruppe von vermeindlichen Loosern zu bestehen hat. Wer schon viel SciFi gelesen hat, wir hier nicht unbedingt etwas neues finden, aber erfrischend und humorvoll erzählt. Die Figur des Captains erscheint mir etwas zu stereotypisch.Alles in allem gute Unterhaltung, wenn auch für den Umfang etwas teuer im Vergleich zu anderen SciFi Reihen wie Nebular oder Nefilim.