Woran erkennt man gutes Schleifmittel
In den Bereich der Schleifmittel fallen sowohl das klassische Schleifpapier, auch als Schmirgel- oder Sandpapier bekannt, als auch verschiedenste Aufsätze zum Arbeiten mit Schleifmaschinen. Es wird etwa zur Bearbeitung von Holz verwendet, um Material von der Oberfläche abzutragen und fein zu schleifen - also zur Optimierung von Form und Feinheit der Oberfläche. Auch zum Entfernen von Lack auf Holz oder Metall wird gutes Schleifpapier benötigt. Welche Unterschiede es gibt und worauf man beim Kauf achten sollte, wird im Folgenden erklärt.
Wird per Hand oder mit einer Schleifmaschine gearbeitet
Gutes Schleifmittel muss möglichst belastbar und beständig sein. Es sollte sich für einen guten Materialabtrag eignen und darf nicht zu schnell seine Wirkung verlieren. ?ber die Qualität entscheidet dabei aber nicht allein die Körnung, sondern die Gesamtheit aus dem Grundmaterial, dem Bindemittel sowie der Art und Verteilung des Schleifkorns.
Welches ist die richtige Körnung
Das Trägermaterial, auch Unterlage genannt, kann aus Papier, Leinen oder Fiber sein. Die verschiedenen Trägermaterialien unterscheiden sich vor allem in ihrer Flexibilität sowie ihrer Rei?festigkeit. Das Bindemittel verbindet das Korn mit der Unterlage (Grundbinder) sowie das Korn untereinander (Deckbinder). Es handelt sich dabei häufig um Hautleim oder Kunstharz. Das Korn selbst, das letztlich Kontakt zur bearbeiteten Oberfläche hat und für den Materialabtrag sorgt, ist häufig aus Aluminiumoxid, auch als Korund bezeichnet, oder Siliziumkarbid.
Welche Hersteller sind beliebt
Welches Schleifmittel am besten geeignet ist, hängt zunächst von der Frage ab, ob man mit den Händen arbeiten oder eine Maschine zur Hilfe nehmen möchte. Abhängig davon hat man grundsätzlich die Wahl zwischen flexiblen und starren Schleifmitteln.