Bis zu 500 Jahre und mehr braucht eine gewöhnliche Wegwerfwindel, um zu verrotten. Das ist fast nicht vorstellbar. Dennoch greifen viele Eltern aus folgenden Gründen zu den praktischen Einwegwindeln
2. Stoff und ?kowindeln Gut für die Umwelt
Vorteile
3. Nachhaltige Windeln
Nachteile
4. Mit Windeln baden gehen
Einwegprodukte bestehen aus Polyethylen sowie einem Saugkern aus Zellstoff, der die Nässe ins Innere leitet. Damit ist gewährleistet, dass das Kind möglichst lange einen trockenen Po behält. Ein sogenannter Superabsorber sorgt dafür, dass grö?ere Mengen Flüssigkeit über mehrere Stunden aufgenommen werden. Eine dünne Kunststoffschicht auf der Au?enseite verhindert, dass die aufgenommene Flüssigkeit ausläuft. Die meisten handelsüblichen Windeln versprechen eine Trockenheit von bis zu 12 Stunden. Durch die enthaltenen Stoffe oder wenn das Baby die Windel für längere Zeit trägt, kommt es mitunter zu Ausschlag oder einem wunden Po.
Windeln —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Windeln einfach erklärt.
Einwegwindeln
Der heute gängigste Windeltyp ist die Einwegwindel, welche nach einmaliger Benutzung entsorgt wird. Sie besteht aus einem Zellstoffkern gefüllt mit Superabsorber, der sich bei Kontakt mit Flüssigkeit in ein Gel verwandelt. So können Urin und dünnerer Stuhl in gro?en Mengen auslaufsicher aufgenommen werden. Zum Schutz der Kleidung vor Nässe haben Einwegwindeln eine Au?enhülle aus Polyethylen - kurz PE -, welche zusätzlich mit einem Gummibündchen an den Beinausschnitten versehen ist. Durch Laschen und Klettverschlüsse kann die Windel einfach auf den individuellen Körperumfang des Kindes angepasst werden.
Mehrwegwindeln
Bei Mehrwegwindeln stehen verschiedene Windeltypen zur Auswahl. Weit verbreitet ist die All-in-one-Windel (AIO). Diese ähnelt der klassischen Einwegwindel, das saugende Innenfutter und die nässedichte Au?enhaut sind hier zusammengenäht und werden nach Benutzung gewaschen. Die Windel wird mit Druckknöpfen oder Klettverschluss geschlossen. Die Pocketwindel ist eine Variante der AIO. Hier wird die Saugeinlage von au?en in eine Tasche des Höschens geschoben. Das Material der Einlage wird dabei je nach benötigter Saugkraft und persönlicher Vorliebe gewählt. Au?enwindel und Saugeinlage können nach der Benutzung separat voneinander gewaschen werden. Weniger gängig ist heute die zweiteilige Windel. Hier wird der Innenteil, etwa eine klassische Mullwindel, zuerst angelegt, bevor eine nässedichte ?berhose darüber gezogen wird.
Schwimmwindeln
Schwimmwindeln sind obligatorisch für den Besuch im Schwimmbad oder am Strand. Einweg-Schwimmwindeln bestehen aus nur einer Lage und haben keinen flüssigkeitsabsorbierenden Kern. Sie sollen in erster Linie verhindern, das Stuhl ins Wasser gelangt, verhindern aber oft nicht den Austritt von Urin, da Material und Bündchen selten vollständig wasserdicht sind. Waschbare Schwimmwindeln funktionieren prinzipiell genauso wie normale Mehrwegwindeln, in der Regel handelt es sich um AIO-Windeln, die nach Benutzung gewaschen und getrocknet werden.
Stoffwindel
Die textilen Windelarten sind bei zahlreichen Familien aus Gründen der Hautverträglichkeit, der Umweltschonung und der geringeren Belastung des Geldbeutels im Einsatz. Diese Aspekte sind selbstverständlich von weiteren Faktoren abhängig. Für Neugeborene, Kinder mit sensibler Haut oder einer Neigung zu Ekzemen gelten Stoffwindeln im Allgemeinen als verträglicher. Die weichen, luftdurchlässigen und unbelasteten Materialien - vornehmlich Baumwolle - verhindern zudem das häufige Wundsein. Bei Bedarf können schmale Windeleinlagen zu bestimmter Zeit den Reinigungsaufwand reduzieren.
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