★★★★★
k.A.
01.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch bietet eine wirklich grandiose Darstellung der Geschichte der Welt von der Altsteinzeit bis zur Spätantike und ist ein faszinierendes Leseerlebnis. Ich bin sehr begeistert von der Qualität und dem Umfang dieses Werkes.
★★★★★
k.A.
01.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet eine sehr gute Übersicht über die Geschichte der Welt von der Altsteinzeit bis zur Spätantike, die Darstellung ist ansprechend. Allerdings hätte ich mir mehr Tiefe in einigen Epochen gewünscht.
Ich muss gestehen, dass selbst für jemanden wie mich, der sich als geschichtsinteressiert bezeichnet, manche Bücher einfach langweilig geschrieben sind. Gerade weil dies mit diesem ersten Band der Reihe nicht so ist, wollte ich unbedingt eine Rezension dazu schreiben.Bereits mit der Einleitung wird klar, dass das Buch nicht den oftmals monotonen und linear chronologischen Verlauf einschlagen möchte, den man doch zu oft in historischen Fachbüchern findet. Das Wort „Globalisierung“ in diesem Kontext zu nennen wäre ggf. aus heutiger Sicht etwas zu übertrieben, dennoch sollen die behandelten geographischen Gebiete nicht als historisch abgeschlossener Raum behandelt werden, sondern vielmehr die Vernetzung und Verzahnung von Ereignissen zwischen Völkern und Reichen dargestellt werden. Gerade weil heutzutage Globalisierung so oft verwendet und für Vieles herhalten muss und gerade weil dieser Begriff nur zu gern als moderne Erfindung angesehen wird, fand ich den angestrebten Ansatz im Buch so spannend.Mit „Vor- und Frühgeschichte“ startet Hermann Parzinger die Reise und beschreibt eindrucksvoll, wie sich die Menschheit in ihrer frühen Phase entwickelt und ausgebreitet hat. Auch hier war ich nie ein großer Freund dieser geschichtlichen Periode, da mir dies immer recht langatmig erschien. Der Autor hat mich allerdings eines besseren belehrt. Vor allem die Schlussbetrachtung des Kapitels „Von Zeitachsen und Achsenzeiten“ fand ich überaus gut.Karen Radner startet dann im folgenden Kapitel in „Die frühen Hochkulturen Ägyptens und Vorderasiens“. Inhaltlich wie sprachlich knüpft Sie damit in einem Band mit mehreren Autoren überraschend kontinuierlich an das vorherige Kapitel an und lässt in informativer Weise einen bleibenden Eindruck zu Ägyptens Geschichte zurück.Das mit Abstand beste Kapitel im Buch für mich stellt Hans-Joachim Gehrkes „Die Welt der klassischen Antike“ dar. Nicht weil es hier um Perser, Griechen und Römer geht, sondern weil der Sprachstil und die lebendige Erzählweise einfach eine lebendige und anschauliche Darstellung der Zeit und ihrer Völker darstellt.Mit dem Kapitel „Das Alte China“ von Mark Edward Lewis findet meiner Meinung nach ein kleiner Bruch in zweifacher Hinsicht statt. Zum einen ähnelt der sprachliche Stil des Autors leider etwas zu sehr einem Dozenten, der wirklich in jedem Unterkapitel mittels „ersten, zweitens, drittens usw.“ zunächst zusammenfasst und dann (zer-)gliedert, und damit die Dynamik des Lesens nach den vorherigen Kapiteln doch teils stark mindert. Zum anderen fehlt mir im Thema leider ein wenig der Grundgedanke des Buches, nämlich die Vernetzung mit anderen Völkern, die Interaktion zwischen den Regionen. Mag sein, dass China hier in dieser Zeit seht isolationistisch war, dennoch belegen einige Textpassagen, dass es auch anders war.Das abschließende Kapitel zu „Südasien und Südostasien“ kann sprachlich wieder zu den anderen Themen im Buch aufschließen, war für mich aber aufgrund der zu oft verwendeten Fremdwörter in einem Satz leider teils so durchsetzt von Lesepausen, in denen man zunächst einmal nachdenken musste, was die Wörter im Satz bedeuten. Für eine Region und Kultur, die Reich an Bräuchen und historischen Erbe ist, hätte man auf die dauernde Verwendung der korrekten fremdsprachlichen Begriffe verzichten können.Fazit: es ist sicherlich für alle Autoren schwierig einen derartig großen Zeitraum (bis 600 n.Chr.) auf so kleinem Raum (meist ca. 200 Seiten) darzustellen. Allen Autoren gelingt dieser meiner Meinung nach, wenn auch wie oben beschrieben einigen sprachlich nicht so stimmlich wie anderen. Natürlich kann und soll in den Kapiteln nicht historisch auf alle Ereignisse eingegangen werden, dennoch bleibt der chronologische Erzählfluss neben der Beschreibung der Interaktion zwischen Regionen immer gut erhalten.