★★★★★
k.A.
31.07.2026
ean-shopping.de
Diese Methoden-Sammlung ist genau das, was ich von der Lese-Rezepte erwartet habe und ich bin wirklich begeistert von dem Inhalt. Es ist eine hervorragende Ergänzung für die Schule und die Bibliothek.
★★★★★
k.A.
31.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch ist eine sehr interessante Ergänzung für die Schule und die Bibliothek, auch wenn ich es etwas länger auf mich wirken lassen musste. Die Inhalte sind wertvoll und gut strukturiert.
★★★★★
Brigitte Wallinger
26.03.2024
amazon.de
Bibliothekar:innen und Lehrer:innen werden sich freuen über diese 27 Rezepte, die Kinder und Jugendliche fürs Lesen begeistern. Das Buch von Maria Theresia Rössler und Gudrun Sulzenbacher enthält vielfältige kreative Methoden, Bücher interessant zu machen und die Jungen zum Sprechen, Schreiben, Zuhören und Lesen zu motivieren.
Dieses Buch begeistert mich. Eigentlich wendet es sich ja an Bibliothekare oder Lehrer, ich denke aber, es könnte für alle interessant sein, die Kindern Freude am Lesen, an Büchern, an Sprache und Literatur vermitteln wollen. In insgesamt 27 "Rezepten" stellen die beiden Autorinnen Schritt für Schritt Methoden und Projekte vor, durch welche Kindern (vorwiegend ab dem Grundschulalter, adaptiert aber sicher auch schon ab dem Vorschulalter nutzbar) zur Auseinandersetzung mit der Materie "Buch" animiert werden. Alle Vorschläge wurden von den Autorinnen bereits erprobt, zahlreiche Bilder untermauern dabei den Fun-Faktor dieser Experimente.Dabei erfolgt der Zugang auf mehreren Ebenen: Neben den Schlüsselkompetenzen wie Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben, erfolgt die Auseinandersetzung mit den Büchern etwa auch visuell (Bilder lesen lernen), so z.B. über Galerien, in denen Bilder aus Bücher ausgestellt und in einem spannenden Forschungsprozess und Detektivarbeit den einzelnen Büchern wieder zugeordnet werden sollen. Da werden Inszenierungen und Rituale im Umgang mit Büchern erprobt, Lieder zu Texten gefunden und vertont, einzelne Elemente nachgebastelt (etwa ein "Wutdrache"), und, und , und...Stellvertretend für viele tolle Vorschläge anbei das Projekt der "Leselotte", das in Südtirol bereits erfolgreich angewandt wird: So etwa besucht "Leselotte", eine imposante, kunterbunte Raupe aus Stoff zum Anfassen mit 25! oder auch mehr aneinander geknöpften Büchertaschen für jeweils vier Wochen eine Klasse und kündigt sich durch einen Brief an die Kindern an. Da die Kinder vorab nicht wissen, wer "Leselotte" ist, entsteht schon vor deren Besuch eine rege Auseinandersetzung mit ihr: Die Kinder malen ihre Vorstellung einer "Leselotte", bereiten einen angenehmen Platz für ihren Gast vor, üben ein Lied ein... Ist die Raupe erstmal da und hat ihren Ehrenplatz erhalten, gibt es viele anregende Lesestunden mit ihr, die Kinder dürfen an einem ausgesuchten Wochentag jeweils eine Büchertasche mit nach Hause nehmen und an den darauf folgenden Tagen den Mitschülern ihr Lieblingsbuch präsentieren. Natürlich wird der Leselotte auch ein Abschiedsfest bereitet, bevor sie sich auf zur nächsten Klasse macht.Generell begeistert mich der Stellenwert und der Raum, den das Lesen und die Bücher bei all diesen Vorschlägen einnehmen. Den Kindern wird ganz klar vermittelt: Lesen ist etwas Tolles, etwas Wichtiges, ein Kulturgut, das es zu bewahren und schützen gilt. Gleichzeitig wird den Kids aber auch vermittelt: Ihr seid wichtig, wir nehmen Euch und Eure Vorlieben ernst (etwa, wenn Bibliothekare im Vorschlag "Koffer packen" dazu angeregt werden, die Schüler bei der Auswahl von Büchern in den Entscheidungsprozess miteinzubeziehen). Last but not least sind diese Methoden auf die ganze Gruppe zugeschnitten: Jeder darf sich gleichermaßen beteiligen, wird gefordert und gewürdigt. Damit sind diese Projekte auch wunderbar für gruppendynamische Prozesse nutzbar, etwa, um die Gemeinschaft zu stärken.Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Dieses Buch macht Lust, selbst mal eine Schreibwerkstatt oder ein Leseprojekt mit Kindern durchzuführen - mit diesen genauen Anleitungen kann dabei gar nichts mehr schief gehen. Es macht Lust, mit Kindern zu experimentieren, Bilder als Ausgang für Entdeckungsreisen zu nutzen und Sachbücher als Aufbruch in neue phantasievolle Welten zu betrachten. Es macht Sinn. Und es sollte Pflichtlektüre für Deutschlehrer, Bibliothekare und allen Menschen sein, die kreativ mit Kindern arbeiten und mal aus dem "Alltagsgrau" ausbrechen möchten.